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Jahrestagung

Alfred Bindl bleibt weiter Jagdvorsteher

Stellvertretender Chef der Jagdgenossenschaft Steinlohe ist Josef Liegl. Der Pachtschilling bleibt in der Kasse.

Alfred Bindl (4. v. li.) wurde im Amt des Vorsitzenden der Jagdgenossenschaft bestätigt. Mit auf dem Foto Bürgermeister Ludwig Prögler (2. v. re.)  Foto: Franz Bucher
Alfred Bindl (4. v. li.) wurde im Amt des Vorsitzenden der Jagdgenossenschaft bestätigt. Mit auf dem Foto Bürgermeister Ludwig Prögler (2. v. re.) Foto: Franz Bucher

Tiefenbach.Alfred Bindl bleibt für eine weitere Amtsperiode Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Steinlohe. Auch den übrigen Mitgliedern der Vorstandschaft wurde bei der Neuwahl wieder das Vertrauen ausgesprochen.

Zur Jahresversammlung im Gasthaus Laubmeier begrüßte Bindl unter den 18 erschienenen Jagdgenossen auch den Jagdpächter Herman Herrlein. Das vergangene Jahr sei ruhig und harmonisch verlaufen. Allerdings habe man im Staatswald „Edlmühler Holz“ einen Schälschaden in Höhe von 3400 Euro gehabt, den die Bayerischen Staatsforsten zunächst von der Jagdgenossenschaft eingefordert hätten. Zurückzuführen sei der Schälschaden darauf, dass es im vergangenen Jahr übermäßig viele Eicheln und Bucheckern gegeben habe und sich das Wild deshalb vorwiegend im Wald aufgehalten habe, so Bindl. Seitens der Staatsforsten wurde eine bessere Bejagung des Reviers gefordert, was dann geschehen sei. Dadurch sei Besserung eingetreten.

Bindl dankte den Jagdgenossen für die gute Zusammenarbeit. Wie der Jagdvorsteher informierte, werde heuer der Jagdpachtschilling nicht ausbezahlt. Die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten wurde vorerst noch zurückgestellt. Bindl versprach einen vertraulichen Umgang mit persönlichen Daten. Gefasste Beschlüsse würden künftig an der Gemeindetafel ausgehängt und somit öffentlich gemacht. Ein neuer, aktualisierter Kataster werde aufgelegt.

Jagdpächter Hermann Herrlein informierte, dass das Landratsamt den Abschuss wegen des starken Verbisses erhöht habe. Im Revier gebe es fünf Jäger inklusive Jagdpächter. Nach wie vor bestehe das Nachtjagdverbot. Es dürfe nicht mit einem Vorsatzgerät geschossen werden, merkte der Jagdpächter an. Seitens der Jäger werde alles getan, was möglich sei, um den Wildbestand in Grenzen zu halten.

Weiter gab er bekannt, dass der Abschussplan für drei Jahre von 62 Stück Rehwild auf 68 Stück erhöht wurde. Geschossen habe man acht Böcke, 14 weibliche Tiere und zwölf Kitze. Beim Schwarzwild habe man 47 Stück erlegt. Hinzu kamen zwei Hirsche, sechs weibliche Tiere und zwei Kälber. Zwölf Füchse, ein Dachs, vier Steinmarder und zwei Baummarder seien ebenfalls erlegt worden.

Unter der Regie von Bürgermeister Ludwig Prögler wurde die Neuwahl der Vorstandschaft problemlos abgewickelt. (wbf)

Die Neuwahl

  • Stellvertreter:

    Josef Liegl

  • Beisitzer:

    Bernhard Weiß und Karl Braun

  • Kassier:

    Karl Braun

  • Schriftführer:

    Karl Braun

  • Kassenprüfer:

    Alfred Reichenberger und Ludwig Zangl junior

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