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Blaibach

Allerheiligen in Blaibach

Zahlreiche Gläubige kamen ins Blaibacher Pfarrheim zum Allerheiligen-Gottesdienst am Vormittag als auch zur Allerseelenandacht am Nachmittag.
Alexander Ziereis

Unzählige Gläubige gedachten ihrer verstorbenen Angehörigen am Blaibacher Friedhof Foto: Alexander Ziereis
Unzählige Gläubige gedachten ihrer verstorbenen Angehörigen am Blaibacher Friedhof Foto: Alexander Ziereis

Blaibach.BGR Pfarrer Augustin Sperl verglich beim Gottesdienst eingangs eine Raupe und einen Schmetterling mit dem Hochfest Allerheiligen. „Es ist das Ende der Welt“, sagte die Raupe, der Schmetterling hingegen sagte „Es ist erst der Anfang“. Die Menschen würden in der Welt leben und warten auf das was kommen möge, so der Geistliche. Wie es aussehen mag, darüber gebe es nur Spekulationen und visionäre Bilder in der Bibel. Doch wie die Raupe hoffe man, zu einem wunderschönen Schmetterling zu werden – als Kinder Gottes hoffe man, dass das Ende zugleich Anfang eines neuen Lebens werde. So haben es auch die Heiligen bereits vorgelebt.

In seiner Predigt sprach der Priester darüber, dass ohne Heilige vieles fehlen würde. Nicht nur die fehlenden Heiligenfiguren in Kirchen, an Straßen und Brücken. Auch der Besuch des Nikolaus oder den Martinsumzug gebe es nicht, so Sperl. Heilige werden seit je her verehrt, seien für viele Vorbilder.

Bei der Allerseelenandacht nach dem Rosenkranzgebet am Nachmittag sagte Gemeindereferent Franz Strigl „Mitten im Leben sind wir zum Sterben bestimmt“, dies sei die bittere Erfahrung die einem bewusst werde, wenn man an die Verstorbenen erinnerte werde.

Bevor es hinaus zum Friedhof ging, verlas Franz Strigl noch namentlich die Namen der 15 seit Allerheiligen im vergangenen Jahr verstorbenen Pfarrangehörigen, für die jeweils eine Kerze vor dem Altar brannte. Anschließend folgte der Zug zum Friedhof, bei dem unzählige Angehörige aus nah und fern am Friedhof ihrer Verstorbenen gedachten. (khu)

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