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„Alles auf Rädern“ und die Fahrer wurden gesegnet

Auf reges Interesse stieß am Christi Himmelfahrtstag die Fahrzeugsegnung, die nach Ende der Messe angeboten wurde.
Hermann Schropp

Gottes Segen erteilte Pfarrer Limbrunner den Fahrzeugen und deren Lenkern.  Foto: Hermann Schropp
Gottes Segen erteilte Pfarrer Limbrunner den Fahrzeugen und deren Lenkern. Foto: Hermann Schropp

Chamerau.Nach dem Gottesdienst erinnerte Pfarrer Kilian Limbrunner an die Tradition der Fahrzeugsegnungen, die in Chamerau seit einigen Jahren zum christlichen Jahresgeschehen gehören. Unter anderem erinnerte der Geistliche, dass Verkehrsmittel dem Menschen helfen, sein Leben zu gestalten. Dieses Angewiesensein auf das Auto bedeute für die Menschen aber auch, dass sie sich beim Fahren ihrer Verantwortung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern sowie gegenüber der Natur bewusst sein sollten. Und schließlich sollten sie nie vergessen, „dass unsere letzte Fahrt zu Jesus Christus führen wird“, sagte Pfarrer Limbrunner. Er merkte an, dass viele Gläubige in ihrem Auto einen Rosenkranz oder eine Christophorus-Plakette hätten. Beides weise darauf hin, dass der Mensch an Gott und seine Mitmenschen denken solle, dann fahre er sicher.

So bat Pfarrer Kilian Limbrunner nach der Messe um den Segen für die Fahrer und ihre Fahrzeuge. Für die Segnung hatten die Fahrer ihre Autos und Zweiräder – auch ein Lastwagen befand sich darunter – eigens herausgeputzt. Unter den Fahrzeugen waren nicht nur neue Autos, sondern auch Gebrauchtwagen, denn die Fahrzeughalter wissen ja nicht, ob das Fahrzeug schon gesegnet wurde. Ein neues gesegnetes Auto sei aber keine Garantie, dass nichts passiere. Der Autofahrer solle stets bedenken, dass er verantwortlich sei und so fahren solle, dass die Menschen, die in dem Wagen mitfahren würden, keine Angst zu haben bräuchten. Deshalb sollte jeder Verkehrsteilnehmer umsichtig fahren, den Mitmenschen gegenüber verantwortungsvoll mit seinem Fahrzeug umgehen und stets Hilfsbereitschaft zeigen, wenn es notwendig sei.

Jedes Fahrzeug und die Lenker besprengte der Geistliche mit Weihwasser, ehe er allseits „gute unfallfreie Fahrt“ wünschte. (che)

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