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Alles drehte sich ums Zentrum

Gegen den Umzug der Mariensäule wurden Unterschriften gesammelt. Diese wurden bei der Bürgerversammlung übergeben.
Heidi Meier

Otto Kopp (links) übergab die Unterschriftenliste zur „Standorterhaltung der Mariensäule“ an Bürgermeister Franz Kopp.
Otto Kopp (links) übergab die Unterschriftenliste zur „Standorterhaltung der Mariensäule“ an Bürgermeister Franz Kopp. Foto: Heidi Meier/Heidi Meier

Runding.Die Überlegungen zur Versetzung der Mariensäule, die seit langer Zeit in der Verkehrsinsel am Rundinger Dorfplatz steht, sorgte im vergangenen Jahr für Gesprächsstoff in der Gemeinde. So war es nicht verwunderlich, dass sich am vergangenen Mittwoch zur Bürgerversammlung der coronagerecht bestuhlte Pfarrsaal rasch mit den angemeldeten Teilnehmern füllte, waren doch die Pläne bezüglich der Mariensäule gemeinsam mit der Neugestaltung des Dorfes das Top-Thema des Abends.

Neben Bürgermeister Franz Kopp, der einige Grußworte sprach, und Geschäftsstellenleiter Thomas Raab waren fast alle Gemeinderätinnen und -räte zugegen. Mit dem Rathausneubau im Ortskern, der bewusst weiter von der Straße weg errichtet wurde als das Gebäude, das zuvor an diesem Platz stand, wird die Möglichkeit gegeben, die Verkehrsführung zu entschärfen. Weitergehend ergaben sich aus den vorgestellten Varianten Möglichkeiten zur Verkehrsführung mit und ohne die Mariensäule am bisherigen Platz.

Die eventuelle Versetzung dieser aus der Verkehrsinsel um einige Meter Richtung Rathausneubau hatte im vergangenen Jahr sogar für eine Unterschriftenaktion gesorgt. Bei der anschließenden mit den Bürgern geführten Diskussion dominierte jedoch vor allem das Thema der Verkehrsberuhigung und -optimierung. Trotzdem übergab Otto Kopp, der in der Dorfmitte die Schlossbrauerei Brandl samt Gasthaus betreibt, offiziell an den Bürgermeister die Unterlagen der Unterschriftenaktion. Die Neugestaltung des Dorfplatzes soll künftig eine tatsächliche Mitte des Dorfes am Schloßberg hervorbringen. Die Bedenken einiger Bürger sowie alle in der Aussprache erwähnten Wünsche, Kritikpunkte und Vorschläge möchte man im Gemeinderat bei der endgültigen Entscheidung mit einfließen lassen. (cmi)

Präsentation

  • Konzepte:

    Architekt Markus Weber von Schnabel+Partner (zuständig für den Neubau des Rathauses) und Stefan Brandl vom Ingenieurbüro Brandl & Preischl (Verkehrsplanung) stellten den Anwesenden verschiedene Konzepte vor, wie der Dorfplatz gestaltet werden kann.

  • Online:

    Für Gemeindemitglieder, die nicht teilnehmen konnten, gibt es diese Präsentation auch weiterhin online: www.runding.de/images/pdf/Praesentation-Rathaus-Runding-Dorfplatz.pdf

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