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Region Cham
Montag, 23. April 2018 21° 8

Pfarrei

Alt und Jung – füreinander da

Kinder und Jugendliche sorgten für Besinnung und Unterhaltung bei der Pfarrweihnachtsfeier für Senioren in Ast.

  • Der Kinderchor sang Weihnachtslieder für die Senioren. Fotos: wbf
  • Kinder der Pfarrei spielten bei der Feier für die Senioren die Herbergssuche nach.
  • Anna Fischer und Gertraud Maier überreichten Pfarrer Arnold ein Geschenk.

Ast.Der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung Ast haben die Senioren der Pfarrei am Sonntagnachmittag zur vorweihnachtlichen Besinnung ins Pfarrheim eingeladen. Dazu gab es Punsch und Plätzchen. Die Kinder der Pfarrei führten ein Krippenspiel auf, und der Kinderchor unter der Leitung von Stephanie Mauerer gestaltete den Nachmittag musikalisch. Als kleines Weihnachtsgeschenk bekamen die Senioren Schokonikoläuse.

Pfarrgemeinderatssprecherin Gertraud Maier begrüßte unter den Senioren auch Ruhestandspfarrer Raimund Arnold, Stadtpfarrer Wolfgang Häupl, Bürgermeister Markus Ackermann und den Seniorenbeiratsvorsitzenden Arnold Lindner. Die Gäste wünschte den Senioren einen besinnlichen und geselligen Nachmittag.

Pfarrer Arnold ging auf die Bedeutung des Wortes Advent ein. Es sei die Zeit des Wartens auf die Ankunft des göttlichen Kindes, die Geburt Jesu Christi. In der Herbergssuche spielten die Kinder der Pfarrei anschließend die Geschehnisse der Heiligen Nacht nach. Christine Eiber hatte mit ihnen das Krippenspiel einstudiert. Die jungen Akteure bekamen für ihre Aufführung von den Senioren viel Beifall.

Stadtpfarrer Wolfgang Häupl freute sich, dass Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung den älteren Mitbürgern eine Stunde der Besinnung in dieser hektischen Vorweihnachtszeit bescheren. Er las die Geschichte vom Stern vor, der Licht in das Leben der Menschen bringt. Wie in der Geschichte wünschte Häupl jedem einen Stern, der wieder Freude aufkommen lässt.

Bürgermeister Markus Ackermann war angetan vom Miteinander in Ast, wo Alt und Jung füreinander da sind. Das mache eine aktive Pfarrgemeinschaft aus. Seniorenbeiratsvorsitzender Arnold Lindner zeigte das Leben am Maß eines Tages auf. Am Morgen, in der Jugend, sei der Mensch voller Tatendrang, aktiv und agil. Gegen Ende des Tages, im Alter, werde alles mühevoller. Man wird langsamer, gebrechlicher und will niemandem zur Last fallen.

„Wie gut, dass es so etwas wie diese Veranstaltung hier gibt“, sagte Lindner. Seniorennachmittage seien eine gute Gelegenheit, auch im Alter unter Leute zu kommen und Schönes zu erleben. „Hier kann man miteinander lachen und reden. Daraus kann man neue Kraft schöpfen“, sagte er.

Lindner dankte allen, die den Senioren diese geselligen Stunden bescheren, allen voran Pfarrer Raimund Arnold, den kirchlichen Gremien und den Mitgliedern des Seniorenbeirats. Auch Kirchenpfleger Alois Eiber wünschte sich, dass man im Advent zur Ruhe komme, sich auf das wirklich Wichtige besinne. Er erinnerte an die zahlreichen Aktivitäten des Altenclubs, wie Wallfahrten, Ausflüge und Feste, und dankte dafür Anna Fischer und Pfarrer Raimund Arnold, der die „treibende Kraft“ sei.

Im Namen der Pfarrei und des Seniorenclubs überreichten Anna Fischer und Gertraud Maier kleine Geschenke an den Geistlichen. Anschließend folgte der gesellige Teil. Mitglieder von Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat bewirteten die Senioren mit Punsch, Kaffee und Gebäck. (wbf)

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