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Aktion

Am 3. Februar ist Faschingshochzeit

Das Spektakel findet in der NaturFreunde-Hütte in Furth im Wald statt. Die Hochzeitsgäste sollen in Tracht kommen.

Die Protagonisten für die Faschingshochzeit stehen fest, die Vorbereitungen sind fast abgeschlossen. Foto: fsa
Die Protagonisten für die Faschingshochzeit stehen fest, die Vorbereitungen sind fast abgeschlossen. Foto: fsa

Furth im Wald.Bei einer Faschingshochzeit handelt es sich um keine Eheschließung, sondern um eine Art vertauschter Rollen. Eigentlich ein Nachspiel einer richtigen Hochzeit, bei der die Gaudi im Vordergrund steht. So ein Spektakel findet am 3. Februar in der NaturFreunde-Hütte statt. Federführend verantwortlich sind der Freizeitverein Rot Weiß Äpflet, die NaturFreunde und Elvira Fischer, Wirtin der NaturFreunde-Hütte. Für das Schauspiel mit vertauschten Rollen sind die Planungen schon weit fortgeschritten. Das Brautpaar steht fest, es hat die Eheschließung zum Faschingsbeginn am 11. September angemeldet. Dabei handelt es sich beim Bräutigam um den kraummhaxigen „Hias Wammmerl von der windigen Höhe“ (Elvira Fischer) und bei der Braut um die „botscherte Kreszenzia von Bumpelhausen“ (Hans Heller). Als Kranzljungfrauen stehen die „Piseline von der Seuchau“ (Bernd Meißner) und „Klohilde von Prunzhausen“ (Albert Karl) fest. Den Merkwürden, „Romandur von Limburg“ genannt, verkörpert Alfons Schönberger. Natürlich braucht es auch einen Hochzeitslader (Christl Fischer), der unter dem Namen „Volkasius laft nichts“ auftreten wird. Natürlich wird auch ein Arzt (Christl Hruschka) hinzugezogen, der den Namen „Professor Dr. Verwirtus kann nichts“ trägt. Für den musikalischen Part wurde der Klamperer Max (Max Fischer) verpflichtet. Eingeladen sind die bucklige Verwandtschaft sowie alle Schaulustigen aus Furth im Wald und Umgebung.

Die Naturfreunde-Hütte ist der ideale Ort für die standesamtliche und kirchliche Trauung, die auf 14 Uhr festgelegt ist. Zuvor machen die Protagonisten bei einer Rundfahrt durch die Stadt auf die Faschingshochzeit aufmerksam. Eine Kostümprobe wurde bereits gehalten. Die Hochzeitsgäste sollen ebenfalls in alten Gewändern (Dirndl und Tracht) erscheinen, weil es sich eigentlich um eine Parodie einer üblichen Bauernhochzeit handle. Dazu gehört auch das Brautstehlen. Bleibt nur noch die Hoffnung, dass sich den Entschluss zur Ehe weder der Bräutigam, noch die hochschwangere Braut anders überlegen. Für Speis und Trank ist gesorgt. Das Hochzeitsmahl beginnt angeblich mit einer Hochzeitssuppe. Der Erlös wird dem Waldkindergarten zugeführt. (fsa)

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