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Ostern

Am Ort des Todes dem Leben begegnet

Orgelvesper am Karfreitag und Verkündigung der Frohbotschaft von der Auferstehung des Herrn am Sonntag.

  • Alois Pongratz wurde in die evangelische Gemeinde aufgenommen, Ehefrau Michaela und Sohn Anton getauft. .Foto: fsa
  • Der Zachäus-Chor gestaltete den Ostergottesdienst mit. .Foto: fsa

Furth im Wald. Die Auferstehung Jesu Christi feierte die evangelische Gemeinde am Ostersonntag traditionsgemäß um 9 Uhr. Nach dem Evangelium verkündete Pfarrer Wolfgang Bogner die Frohbotschaft „Christ ist erstanden“. Gestaltet wurde die Feier von Pfarrer Wolfgang Bogner, dem Zachäuschor unter Leitung von Beate Bogner und von Michael Dudczik an der Orgel.

Am Karfreitag wurde von der evangelischen Gemeinde mit einer Orgelvesper die Todesstunde von Jesu begangen. Der Tradition entsprechend konnten im Rahmen des Gottesdienstes am Ostersonntag zwei Personen getauft werden: Michaela Pongratz und ihr Sohn Anton.

Zuvor wurde Alois Pongratz, der Ehemann und Vater des Kindes, in die Gemeinschaft der evangelischen Christen mit Handschlag und gegen Unterschrift aufgenommen.

Bereichert wurde das Gotteshaus mit einer Altarbibel, die Pfarrer Wolfgang Bogner im Altarraum auslegte. Diese wurde für die Kirchengemeinde gestiftet von der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern, Kirchenkreis Regensburg. Im Anschluss an den Gottesdienst lud Pfarrer Wolfgang Bogner die Gottesdienstbesucher zu einem gemeinsamen Osterfrühstück in den Gemeindesaal ein.

In seiner Ansprache betonte der Geistliche, dass es der eine Moment ausmache: „Maria“. Beim Namen genannt wird Maria Magdalena am Ostermorgen im Garten vor der Grabeshöhle. Beim Namen genannt wird sie und sie weiß sofort, wen sie vor sich hat. In diesem Moment ändert sich für Maria alles. Im Grab findet sie keine dunklen Reste der Vergangenheit. Dort findet sie Lichtgestalten, sitzend in weißen Gewändern, findet Gottesboten, die sie einfühlsam ansprechen: „Frau, was weinst du?“ Aus der Trauernden wird die erste Apostelin, eine Frau, die das Oster-Evangelium verkündet. Mit dem verstorbenen Jesus bleibt Maria verbunden, aber nicht, indem sie sich an die Vergangenheit klammert, sondern in dem sie auf Gott schaut, auf das gemeinsame Gottvertrauen.

Beim Namen genannt: „Maria“ In diesem einen Moment ändert sich für Maria alles. Am Ort des Todes begegnet sie dem Leben. Sie weint nicht mehr wortlos, sondern spricht sich aus, ja verkündet, was sie erfahren hat.

Abschließend wünschte Pfarrer Wolfgang Bogner allen Gottesdienstbesuchern, dass sie jetzt und hier das Leben erkennen. Und er wünschte allen, dass sie wissen, wozu uns Gott braucht. (fsa)

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