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Region Cham
Montag, 16. Juli 2018 27° 3

Verkehr

Ampel soll Sicherheit erhöhen

Landrat informiert sich über die Situation in der Ortsmitte.

Es wird weiter am Verkehrskonzept für die Ortsmitte getüftelt. Foto: rse
Es wird weiter am Verkehrskonzept für die Ortsmitte getüftelt. Foto: rse

Michelsneukirchen.. Am Donnerstag hat ein nicht-öffentlicher Termin zwischen Bürgern, Landrat Franz Löffler, Dr. Richard Bosl vom Staatlichen Bauamt und Bürgermeister Gerhard Blab stattgefunden. Thema: Verkehrssituation in der Ortsmitte der Gemeinde. Wie das Landratsamt in einer Mitteilung erklärt, könne eine Fußgängerampel bei der Neugestaltung zu mehr Verkehrssicherheit beitragen.

Wegen der B20-Sanierung werden im Sommer tausende Autos über Michelsneukirchen umgeleitet. Bei der Gemeinderatssitzung im Februar hatte das Staatliche Bauamt das Verkehrskonzept für die Ortsmitte vorgestellt. Einige Anlieger waren nicht erfreut über die Planungen und äußerten ihren Unmut (wir berichteten). Nun setzten sich die Beteiligten an einen Tisch.

Der Landrat informierte sich mit Alfons Treu von der Verkehrsbehörde am Landratsamt Cham über die aktuelle Situation und die angedachten Planungen. Im Gespräch mit Bürgern betonte Löffler: „Die direkten Anwohner an dieser vielbefahrenen Kreuzung haben mitunter eine jahrzehntelange Erfahrung, was den Verkehr vor ihren Häusern betrifft. Es ist mir wichtig, die Einschätzung dieser Menschen zu hören und, wenn möglich, in die Planungen miteinzubeziehen.“ Bei einem Gespräch im Rathaus brachte der Landrat zum Ausdruck, dass viele widerstreitende Interessen aufeinandertreffen: „Eine Lösung, die jeden zu 100 Prozent zufriedenstellt, kann es nicht geben. Deshalb muss jeder an Kompromissen und einer möglichen Verbesserung der Planung interessiert sein.“

Konkret brachte Löffler die Installation einer Druckknopfampel im westlichen Bereich der Ortschaft ins Spiel, die entschärfend auf die Verkehrslage in der Ortsmitte wirken könne. Der Fokus müsse insbesondere auf das sichere Queren der viel-befahrenen Hauptstraße für Fußgänger, Kinder und Menschen mit Behinderung gelegt werden. Hierzu könne eine solche Ampel dienen. Baudirektor Richard Bosl sicherte zu, dass das Staatliche Bauamt diese Idee grundsätzlich für zielführend halte und eine zeitnahe Umsetzung geprüft werde.

Bürgermeister Gerhard Blab sagte zu, dass er dem Gemeinderat vorschlagen werde, dass sich die Gemeinde an den entstehenden Kosten beteiligen und auch hierzu nötige Grundstücksflächen zur Verfügung stellen solle. Auch bei den an der Diskussion beteiligten Bürgern fand diese Idee Anerkennung. „Ich wünsche allen Menschen in Michelsneukirchen, dass sich die Situation durch diese Maßnahme verbessert. Der Landkreis Cham ist auch weiterhin gesprächsbereit, wenn dies gewünscht wird.“, sagte der Landrat abschließend. (bs)

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