MyMz
Anzeige

Gedenken

An Krieg und Leid erinnert

Die Expositur beging am Totensonntag ihren Volkstrauertag.

Beim Warzenrieder Kriegerdenkmal fand eine Gedenkfeier für die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege statt.  Foto: Schamberger
Beim Warzenrieder Kriegerdenkmal fand eine Gedenkfeier für die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege statt. Foto: Schamberger

Eschlkam.Am vergangenen Totensonntag, beging die Expositur Warzenried mit den Warzenrieder Ortsvereinen und Expositurangehörigen wie alle Jahre den Volkstrauertag. Die Predigt und Ansprachen erinnerten an das große Leid vergangener Kriege, die vielen heutigen Kriege, Flüchtlingszüge und Terroranschläge die immer mehr in aller Welt werden.

„Sie starben für uns, wir beten für sie“, ist auf dem Warzenrieder Kriegerdenkmal zu lesen. Beim „Weiß’n“ formierte sich der Kirchenzug, den die Warzenrieder Dorfmusikanten mit einem Trauermarsch anführten. Es folgte 1. Bürgermeister Sepp Kammermeier mit seinen Stellvertretern Josef Pongratz und Eduard Stoiber, den Markträten Robert Lindner und Andreas Schreindorfer, die Krieger- und Soldatenkameradschaft Warzenried/Jägershof, die Feuerwehr Warzenried, Einödschützen, Trachtenverein, der Reit- und Fahrverein. Beim Kriegerdenkmal versammelte man sich, wo Pfarrer Ries, mit den Anwesenden für die vielen Toten, Gefallenen, Vermissten, Opfer von Gewaltherrschaft und Terroranschlägen betete.

Es folgte die Ansprache von Bürgermeister Sepp Kammermeier der allen Opfern von Krieg, Terrorismus und Gewalt gedachte und in der Hoffnung, auf Versöhnung der Völker und Frieden in der Welt, einen Kranz an dem Kriegerdenkmal der Warzenrieder Kameradschaft niederlegte.

Der Sprecher der Krieger- und Soldatenkameradschaft Josef Baumann stellte fest: Krieg sei längst keine Auseinandersetzung mehr, die zwischen Soldaten ausgetragen wird. Krieg werde immer mehr in die Familien hinein getragen. Zu Zeiten des Ersten Weltkriegs waren 95 Prozent der Todesopfer Soldaten. Heute hat sich das Verhältnis fast umgekehrt: 90 Prozent der Todesopfer seien Zivilisten.

Immer härter trifft es die Kinder. Diese Schicksale würden oft vergessen. Allzu sehr hätten wir uns an die schrecklichen Bilder im Fernsehen gewöhnt. (kjs)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht