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Haibühl

An Ludwig Aschenbrenner erinnert

Die Sterbeglocke der Pfarrkirche St.

Ludwig Aschenbrenner †
Ludwig Aschenbrenner †

Haibühl.Wolfgang Haibühl läutete für Ludwig Aschenbrenner aus Haibühl. Der „Soppamichei Wick“ verstarb am 19. März im Alter von 90 Jahren. Groß war die Trauergemeinde, die sich zum Requiem im Haibühler Gotteshaus versammelte. Musikalische Elemente steuerte der „Hoamatland Zwoagsang“ bei. Pfarrer Franz Weber warf einen Blick auf das Leben des Verstorbenen. Geboren wurde er am 6. Mai 1927 in Arrach, mit 21 Jahren trat er mit Anna Seidl aus Lohberghütte vor den Traualtar. Dieser Bund fürs Leben war mit den Kindern Irene, Johann und Margret gesegnet. Schwer traf es ihn, als seine Frau 2000 verstarb. Ludwig Aschenbrenner engagierte sich auch bei der hiesigen Feuerwehr. „Das Alter kann eine schöne Zeit sein, aber es bringt auch seine Beschwerden mit sich“, gab der Priester zu bedenken. So verbrachte der Verstorbene seine letzten Jahre in der Tagespflege Windmaißer in Neukirchen b. Hl. Blut. „Da war er gern, denn das Zusammensein mit den Gleichaltrigen brachte Abwechslung in sein Leben.“ Ansonsten war er bei seiner Tochter Margret, die sich liebevoll um ihn gekümmert hat, gut untergebracht. Doch vor ungefähr vier Wochen meldete sich der Tod an. Mit starken Brustschmerzen kam er Mitte Februar für einige Tage ins Krankenhaus nach Bad Kötzting. Seine letzten Wochen verbrachte er zu Hause in seinem Krankenlager, das er nicht mehr verlassen konnte, bis er nach erfolgter Krankensalbung von seinem Leiden erlöst wurde. Erschüttert nahm die FFW Haibühl-Ottenzell Abschied von einem langjährigen, verdienten Kameraden. Danach geleitete die Trauergemeinde den Verstorbenen zu seiner letzten Ruhestätte am Haibühler Friedhof. (krp)

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