MyMz
Anzeige

Glaube

An Taufe erinnert

Eltern und Kinder veranstalteten gemeinsam in Chamerau ein Fest des Glaubens.
Von Hermann Schropp

Zum Tauftreffen kamen fünf Täuflinge des letzten Jahres mit ihren Eltern in die Pfarrkirche Peter und Paul, um von Pfarrer Kilian Limbrunner (rechts) gesegnet zu werden und gemeinsam Gottesdienst zu feiern.
               Foto: Hermann Schropp
Zum Tauftreffen kamen fünf Täuflinge des letzten Jahres mit ihren Eltern in die Pfarrkirche Peter und Paul, um von Pfarrer Kilian Limbrunner (rechts) gesegnet zu werden und gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Foto: Hermann Schropp

Chamerau.Einen guten Anklang fand das in der Pfarrei Chamerau wieder veranstaltete Tauferinnerungsfest für alle Familien, die im vergangenen Kirchenjahr die Taufe eines Kindes begehen konnten. Pfarrer Kilian Limbrunner und Diakon Harald Schneider hatten am Tag der Erscheinung des Herrn zahlreiche Eltern mit ihren Neugetauften, zum Teil auch in Begleitung von weiteren Familienangehörigen, in die Chamerauer Pfarrkirche eingeladen. Beide freuten sich über das Erscheinen der munteren Schar und ließen mit der gemeinsamen besonderen Gestaltung dieses Gottesdienstes die Erinnerung an die vor Jahresfrist gefeierte Taufe bei den anwesenden Erwachsenen nochmals sehr lebendig werden. „In der Taufe hat Gott die Kinder beim Namen gerufen und dabei sind sie Kinder Gottes geworden“, sagte der Geistliche.

In seinen einführenden Worten die er mit „Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“, das heißt: „Schön, dass du da bist, Gott!“ begann, verwies der Geistliche auf Jesus Christus, der gesagt habe: „Lasset die Kinder zu mir kommen“. Diese Aussage sei das Angebot, eine Beziehung aufzubauen. Es möge keine Sicherheit darüber geben, wie das Leben verlaufe, „aber es gibt die sichere Zusage, dass jemand da ist, der mitgeht, der uns begleitet und an der Hand nimmt“, sagte er.

Mit Jesus eine Beziehung aufzubauen, sei die Aufgabe der Eltern, indem sie ihrem Kind ein christliches Vorbild geben. Laut Pfarrer Limbrunner gibt es Zeiten im Leben, in denen die Nähe Gottes schwerer zu sehen sei: in Einsamkeit, Traurigkeit, Krankheit. In allen Situationen erfahre der Täufling aber, dass er immer Gottes geliebtes Kind sei.

Die Taufe, so Limbrunner, geschehe im Auftrag Jesu, „denn Jesus will alle Menschen in sein Herz schließen“. Jeder Mensch sei zwar durch die Geburt ein Kind Gottes, „aber durch die Taufe gehören wir ganz zu Christus“. Gott sage ja zu den Kindern. Der Geistliche verwies auf das Wasser als Zeichen des Lebens sowie auf die Salbung, die verdeutliche, dass die Kinder über ihren eigenen Lebensweg selber entscheiden können. Pfarrer Limbrunner wies eindrücklich darauf hin, welcher Schatz jedes Kind sei – für die Eltern und für Gott. Diesen Schatz gelte es zu hüten und zu pflegen, er sei mehr wert als jeder Edelstein.

Auch die Kinder verfolgten mit großen Augen das Geschehen. Ein sehr bewegender Moment war nach der Verkündigung des Evangeliums für alle Mütter und Väter gekommen, als sie einzeln von Pfarrer Limbrunner nacheinander begrüßt wurden und die Kindern mit dem Taufwasser segnete und ihnen die Hände zum Segen auflegte. Als kleine Gabe zum Mitnehmen hielt Diakon Harald Schneider eine süße Kleinigkeit bereit. Das gemeinsam gebetete Vaterunser rundeten die Heilige Messe ab.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht