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Wahlkampf

„Anpacken statt ankündigen“

Beim Abschluss von CSU-Freie Wählerschaft und Freie Wähler bekräftigte Bürgermeisterkandidat Sepp Ederer sein Motto.
Hans Schmelber

Waffenbrunn.Sie haben mit Sepp Ederer nicht nur einen gemeinsamen Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters in der Gemeinde Waffenbrunn, sie haben auch viele Gemeinsamkeiten und Übereinstimmungen in ihrem Wahlprogramm. Das zeigte sich bei der gemeinsamen Abschlussveranstaltung der Listen CSU-Freie Wählerschaft und Freie Wähler Waffenbrunn im Berggasthof Hastreiter.

Bürgermeisterkandidat Sepp Ederer freute sich über den sehr guten Besuch – der Saal war vollbesetzt – und begrüßte eine Reihe von Ehrengästen. Zuvor hatte er zusammen mit Albert Seidl noch an jede anwesende Frau ein Primelstöckchen verteilt.

Es folgte die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten. Unisono versicherten sie, Ederer zu unterstützen, denn er sei der Richtige für das verantwortungsvolle Amt, Waffenbrunn in eine gute Zukunft zu führen. Ederer betonte, dass er mittlerweile 18 Jahre Erfahrungen im Gemeinderat sammeln konnte. „Ich will Bürgermeister werden, weil mir die Gemeinde Waffenbrunn sehr am Herzen liegt“, versicherte er. „Ich habe mit vielen Gemeinderäten intensive Gespräche geführt und ich habe den Rückhalt aller Fraktionen im Gemeinderat, und mit der richtigen Einstellung zum Amt eines gewissenhaften und zukunftsorientierten Bürgermeisters kann man viele bewegen“, führte er weiter aus. „Ideen und eigene Vorschläge haben bisher schon meinen Tagesablauf bestimmt, und deshalb lautet mein Motto auch: Anpacken statt ankündigen‘.“

„Es braucht wieder Transparenz“

Der Bürgermeisterkandidat betonte, dass Waffenbrunn wieder Transparenz seitens der Verwaltung brauche und versprach Bürgerversammlungen in jedem Ortsteil. Er sprach die einzelnen Punkte seines Wahlprogramms an: Baugebiete, Senioreneinrichtungen, Breitbandausbau, Kanal in Maiberg, Sanierung von Straßen und vor allem im Bereich der Wasserversorgung die Hochbehälter.

Weiter kam er auf das Vereinswesen und auf die dringend notwendige Sanierung der Grundschule zu sprechen. „Wir haben die letzten Jahre gespart, um das Steckenpferd des jetzigen Bürgermeisters, die Pro-Kopf-Verschuldung, zu senken. Jetzt können wir wieder, nein, wir müssen wieder Geld ausgeben für viele Bereiche, in denen nichts getan wurde, und das wird nicht billig werden“, so Ederer. Ein Gewerbegebiet sei immer ein Thema gewesen. Getan habe sich aber in den letzten Jahren so gut wie nichts. Ederer bat um die Stimmen bei der Wahl am 15. März und versprach, ein heimatverbundener, innovativer und nach allen Seiten offener und ehrlicher Bürgermeister zu sein. Seine Rede wurden mit langem und starkem Beifall quittiert.

Der Chef der Freien Wähler, Alois Platzer, sagte: „Es ist ein Novum in der politischen Geschichte unserer Gemeinde, dass wir zusammen mit CSU und Freier Wählerschaft mit Sepp Ederer einen gemeinsamen Kandidaten für das verantwortungsvolle Amt eines Bürgermeisters aufstellen. Ich selbst war in über 100 Haushalten und habe für unsere gemeinsame Sache Werbung gemacht.“ Er erinnerte daran, dass die Freien bisher sechs Gemeinderäte gestellt haben. Platzer: „Wir brauchen dringender denn je einen starken und verantwortungsbewussten Gemeinderat, und es gibt für Waffenbrunn nur einen künftigen Bürgermeister, und der muss Sepp Ederer heißen.“

„Sind nicht die drei Gscheiderl“

Peter Roider, Gemeinderat und 2. Bürgermeister, bemängelte, dass er oft nur eine Stunde vor einem Ereignis den Hinweis erhalten habe, dass er den 1. Bürgermeister vertreten solle. „Und wir (Ederer, Platzer und ich) sind auch nicht die drei Gscheiderl, die bezüglich des Kanals in Maiberg die absolute Lösung gefunden haben, wie wir kürzlich von einem Bürger genannt wurden“, so Roider.

Eine FW-Kandidatin wollte wissen, wie Ederer das schaffen will, da er ja einen Zimmereibetrieb führt und das Amt des Bürgermeisters bekleiden will. Dazu versicherte er: „Für mich steht im Falle meiner Wahl die Gemeinde im Vordergrund. Ich werde dann meinen Eigenbetrieb zurückfahren. Wichtig für das Amt des Bürgermeisters ist auch ein verantwortungsvolles und kompetentes Zeitmanagement für die verantwortungsvollen Aufgaben eines Bürgermeisters.“

OGV-Vorsitzender Johann Robl bemängelte, dass es im ganzen Bereich der Gemeinde kaum noch Kräuter gebe. (fsh)

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