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Motorsport

Anspruchsvolle Rallye durch zwei Länder

Die Bayerwald-Rallye-Classic am Wochenende war wieder eine tolle Oldtimerveranstaltung mit einem Stadtrundkurs durch Bad Kötzting als Höhepunkt.

50 Teams nahmen dieses Jahr an der Bayerwald-Rallye-Classic teil. Foto: Fischer

Bad Kötzting.Ein tolles Wetter war den Oldtimerfreunden am Samstag beschieden, als sie im Rahmen der 9.Bayerwald-Rallye-Classic zu weiteren Etappen aufbrachen. Dabei führte die rund 50 Teams in ihren Autoklassikern der Kurs durch eine landschaftlich reizvolle Gegend des Bayerischen- und Böhmer-Waldes – sie war für die Elite des Gleichmäßigkeitssports vom Organisationsteam unter der Regie von Herbert Pongratz und Helmut Huber ausgewählt worden. Der ehemalige Rallye-Weltmeister Walter Röhrl hatte auch heuer wieder die Schirmherrschaft für diese sehr anspruchsvolle Rallye übernommen.

Nach der Übernachtungspause in Bad Kötzting starteten die Oldtimerpiloten (Re-Start) am Samstag um 8.01 Uhr auf dem Jahnplatz in Bad Kötzting. Die zweite Etappe führte in diesem Jahr über Zenching, Arnschwang und Furth im Wald nach Tschechien. Die Grenze wurde bei Furth gegen 8.30Uhr passiert und führte über Babylon zum Start der Geschicklischkeits-Prüfung 7 in der Ortschaft Pasecnice. Nach dieser Prüfung fuhren die Teilnehmer zu Stadtplatz in Domazlice, wo sie bei einer Durchgangskontrolle vom Sprecher des Veteranen Car Club (VCC) Domazlice vorgestellt wurden. Auf dem kürzesten Weg ging es zur Königsprüfung der Veranstaltung GP 8 Kdyne. Auf der 55,60 Kilometer langen Gleichmäßigkeitsprüfung war das gesamte Starterfeld gleichzeitig unterwegs.

Sonderpreis war zu erfahren

Danach bewegte sich der Tross über Nyrsko zur Grenze nach Deutschland. Über Rittsteig und das Höllkreuz ging es zur Mittagspause in den Gutshof nach Simpering. Nach der Mittagspause hatten die Teilnehmer nur knapp fünf Minuten Zeit sich vorzubereiten, denn ab 13.35 Uhr hieß es, die Zuschauerprüfung im Ortskern von Hohenwarth fehlerlos zu bewältigen. Diese wurde unter anderem – wie auch der Stadtrundkurs in Bad Kötzting – gesondert gewertet, es ging um den Preis der Praxis Dres. Oberkötter.

Eine sehr anspruchsvolle Prüfung

Zurück Richtung Grenze über Neukirchen b Hl. Blut und Atzlern stand mit der GP 10 Hofberg eine sehr anspruchsvolle Prüfung mit vielen Lichtschranken an. Nach dem Passieren von Stachesried, Seugenhof, Schachten und Gaishof kamen die Starter zur GP 11 nach Großaign. Diese galt es noch zu bewältigen, bevor die Teams beim Youngtimer-Treff in Arnschwang zur Pause eintrafen.

Nach dieser Erholung wartete die GP 12 bei Walting auf die Piloten. Durch Rieding, Perwolfing und Langwitz kam der Rallyetross nach Lederdorn, wo direkt am Ortsausgang Richtung Ried, der Start zur gleichnamigen GP Ried 3 stattfand. Über Ramsried und Haus ging es zurück zur Pfingstrittstadt. Höhepunkt der Veranstaltung war die Zuschauerprüfung kurz nach 17 Uhr in der Innenstadt des Kneipp-Heilbades um den „Preis der Spielbank“. Der Sieger dieser Gleichmäßigkeitsprüfung durfte bei der Siegerehrung den Ehrenpreis durch den technischen Leiter der Spielbank, Francesco Fraziano in Empfang nehmen.

Unmittelbar nach dem Stadtrundkurs erfolgte die Zielankunft beim Bürgerfest in der Stadtmitte. Hier erhielten Fahrer und Beifahrer jeweils ein Glas Sekt durch Nicole Reiser und Janina Köppl. Moderator Oli Zilk stellte in unmittelbarer Bürgerfestnähe die Oldtimerfahrzeuge fachkundig vor.

Kurs reif für Europa

Zwischendurch forderte der Moderator die Rallyeteilnehmer zu einem kurzen Statement auf. Heinz Becker (Porsche 911) sagte: Die ausgewählte Strecke sei reif für einen Europa-Meisterschaftslauf. Übrigens: Unter den Teilnehmern waren auch drei Teams als Lokalmatadoren. Das waren Achim Kadur/Josef Hölzl, Andreas Kraus/Reinhard Fischer und Henrik Henke/Rudi Hettenbach. Die Siegerehrung der 9. Bayerwald-Rallye-Classic fand dann später am Abend in der Jahnhalle statt. (ksm)

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