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Jubilar

Anton Bachmeier feierte 70.

Angehörige, Freunde, Vereine und Organisationen gratulierten Anton Bachmeier und würdigten sein soziales Engagement.
Von Siegfried Volkner

Der Jubilar Anton Bachmeier inmitten von einem Teil der vielen Gratulanten, die ihm zum 70. Geburtstag gratulierten.  Foto: Siegfried Volkner
Der Jubilar Anton Bachmeier inmitten von einem Teil der vielen Gratulanten, die ihm zum 70. Geburtstag gratulierten. Foto: Siegfried Volkner

Thenried.„70 Jahre und nur ein bisschen leiser“, so könnte man den Songtext von Curd Jürgens abändern, wenn von Anton Bachmeier aus Grafenried die Rede ist, der am Dreikönigstag sein 70. Lebensjahr vollendete und das mit einer großen Schar von Gratulanten feierte. Wie vielfältig seine Interessen und sein Engagement neben Familie und Beruf bislang waren und immer noch sind, das wurde bei der Feier im Gasthaus Schierlitz in Thenried deutlich, wo ihm viele seiner Weggefährten aus Vereinen, Hilfsorganisationen, politischen Gremien und auch viele Freunde gratulierten.

Statt der üblichen Geschenke hatte er sich Spenden für den Arbeitskreis Humanitäre Unterstützung im Landkreis Cham erbeten, dessen Vorsitzender er ist. Die vielen Gratulanten die der Einladung gefolgt waren, füllten den Saal im Gasthaus Schierlitz bis zum letzten Platz. Für musikalische Unterhaltung sorgte „Woast scho“, während Freunde des Jubilars im Laufe der Feier humorvoll aus seinem Leben erzählten.

Das Licht der Welt erblickte Anton Bachmeier am 6. Januar 1950 in Grafenried. Zunächst in Rimbach, später in Thenried, besuchte er die Volksschule. Nach Abschluss der Volksschule trat er eine Metzgerlehre bei der Metzgerei Fellner in Rimbach an. Nach erfolgreichem Abschluss der Lehre und mit dem Gesellenbrief in der Tasche arbeitete er an verschiedenen Arbeitsstellen in Ismaning, Erding und Roding, bevor er seinen Wehrdienst ableistete.

Über 20 Lehrlinge ausgebildet

Soziales nach 1989

  • Eiserner Vorhang:

    Nach 1989 eröffnete sich für Anton Bachmeier ein weiteres Betätigungsfeld: die Hilfe für Menschen in Rumänien und der Ukraine.

  • Hilfstransport:

    Er gehörte von Anfang an zu den Mitorganisatoren von Hilfstransporten, vor allem in Gebiete, wo deutschstämmige Menschen leben, denen oft das Nötigste zum Leben fehlt.

  • 1996:

    In diesem Jahr wurde der Arbeitskreis „Humanitäre Unterstützung im Landkreis Cham“ offiziell als Verein ins Leben gerufen, seit 2001 ist Anton Bachmeier dessen Vorsitzender. (kvo)

Danach arbeitete er in seinem Lehrbetrieb in Rimbach, bis er 1973 zu Coop wechselte und später im GM in Furth im Wald beschäftigt war. Nach Besuch der Fleischerfachschule in Landshut legte er 1976 mit großem Erfolg die Meisterprüfung ab. Doch auch damit ließ es der junge Meister nicht bewenden. Mit Schulungen und Fortbildungen bei der Handwerkskammer, Unternehmensberatung und bei Gewürzfirmen eignete er sich nicht nur immer mehr Wissen und Können an, sondern gab es im Lauf seines Berufslebens, zuletzt auch bei Edeka in Furth im Wald, auch an Auszubildende weiter.

So kann er nicht ohne ein wenig Stolz von sich sagen, dass er über 20 Lehrlinge ausgebildet hat. 1981 konnte der Jubilar mit seiner Frau Ingrid und der Tochter Andrea das in der Nähe seines Elternhauses in Grafenried neu erbaute Haus beziehen. Inzwischen gehören auch zwei Enkelkinder zu den nächsten Angehörigen. Neben Beruf und Familie schlug das Herz des Jubilars schon immer für die Feuerwehr. Neben seinem aktiven Dienst bei der Feuerwehr Thenried wurde er dort schon 1975 in den Verwaltungsrat berufen und übte von 1982 bis 1994 das Amt des ersten und von 1994 bis 2006 das Amt des zweiten Kommandanten aus. Nachdem er Lehrgänge an der Feuerwehrschule absolviert hatte, war er bei zahllosen Leistungsprüfungen als Schiedsrichter eingesetzt. Seit fast 30Jahren gehört er auch der Freiwilligen Feuerwehr Furth im Wald an.

Auch kommunalpolitisch hat sich der Jubilar engagiert. So wurde er 1984 in den Gemeinderat Rimbach gewählt und übte sechs Jahre das Amt des dritten und zwölf Jahre das des zweiten Bürgermeisters aus. Nachdem er eine Wahlperiode-Pause eingelegt hatte, wurde er 2008 wieder ins Gemeindegremium gewählt – aber dieses Jahr soll Schluss sein. Auch im CSU-Ortsverband Rimbach brachte er seine Interessen ein, war dort zunächst acht Jahre zweiter Vorsitzender und dann von 1989 bis 1993 erster Vorsitzender.

Lange Liste an Vereinen

Zusätzlich ist der Jubilar aber noch in einer ganzen Reihe anderer Vereine Mitglied. So gehört er seit 1996 dem Schützenverein Auerhahn an, wo er auch Schirmherr war. Er ist Gründungsmitglied beim CB-Funkclub Hohenbogenwelle, gehört auch dem Obst- und Gartenbauverein und dem Wald-Verein Kötzting an. Ebenso zählt er bei der Marianischen Männerkongregation Rimbach, dem Kapellenbauverein Thenried, dem Sportverein Thenried und der Jagdgenossenschaft Thenried zu den Mitgliedern. Beim Lichtenegger Bund ist er Gründungsmitglied. Vom aufgelösten Kriegerverein ist ihm eine besondere Aufgabe geblieben, denn als Kanonenbeauftragter ist er dafür verantwortlich, dass es zu besonderen Anlässen „kräftig kracht“, wenn die Salutkanone abgefeuert wird. Außerdem gehört er dem Aufsichtsrat und der Vorstandschaft der Raiffeisenbank Bad Kötzting an. Diese Aufgabe endet aber mit Vollendung des 70. Lebensjahres.

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