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Jahrestagung

Arbeitsreiches Jahr für die Feuerwehr Haus

Aktive rückten 2019 zu 26 Einsätzen aus. Besonders Windbrüche forderten die Kameraden. Treue Mitglieder geehrt
Johann Fischer

Die geehrten Mitglieder Tim Stöberl, Johann Häring und Franz Meyer, Bürgermeister Markus Hofmann (2. v. li.), Vorsitzender Anton Amberger, Kommandant Tobias Amberger und KBM Florian Heigl (3. v. li.).  Foto: Johann Fischer
Die geehrten Mitglieder Tim Stöberl, Johann Häring und Franz Meyer, Bürgermeister Markus Hofmann (2. v. li.), Vorsitzender Anton Amberger, Kommandant Tobias Amberger und KBM Florian Heigl (3. v. li.). Foto: Johann Fischer

Bad Kötzting.Die Feuerwehr Haus bemüht sich redlich, die in sie gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Das sei im aktiven Bereich manchmal schwierig, weil man auf nicht allzu viele Einsatzkräfte zurückgreifen könne. Die Windbrüche hätten die Aktiven oft gefordert. Kommandant Tobias Amberger vertrat bei der Jahrestagung im Vereinslokal Meimer sogar die Ansicht, dass 2019 eines der einsatzreichsten in der Geschichte der Wehr war. Auch Ehrungen standen auf der Tagesordnung.

Die Gedenkminute galt Karl Plötz, Josef Rupprecht, Eduard Schneider, Josef Mühlbauer sen., Dionys Semmelbauer und Karl Griesbeck.

Laut Vorsitzendem Anton Amberger zählt die FFW 106 Mitglieder – 22 Aktive, 84 Passive, zwei Ehrenmitglieder. Er erinnert an zahlreiche Aktivitäten, und Feste. Eine neue Eingangstür und ein neues WC wurden für das Gerätehaus angeschafft. Ludwig Bauer spendete einen Schaukasten, Eduard Griesbeck und Josef Hofmann senior ließen der Wehr Spenden zukommen.

Kommandant Tobias Amberger sprach von einem einsatzreichen Jahr: „Ich glaube, dass es wahrscheinlich eines der einsatzreichsten Jahre in der Geschichte der Feuerwehr Haus war.“ 2019 wurde die FFW zu 26 Einsätzen gerufen. Zu 18 technischen Hilfeleistungen rückte sie aus und übernahm Absperrungen bei Pfingstfesteinzug, Schützenfest Haus und Rosstag, dazu zwei Großübungen in Rimbach und Thenried und weitere Übungen und Fortbildungen. Insgesamt waren 127 Mann 150 Stunden im Einsatz.

Einnahmen und Ausgaben

Kassier Georg Schießl teilte mit, dass bei der Christbaumversteigerung 2019 der bisher höchste Überschuss erzielt wurde. Den Gesamteinnahmen von 4353 Euro standen Ausgaben von 5483 Euro gegenüber. Die Einnahmen seien überwiegend der Überschuss aus der Christbaumversteigerung, Mitgliedsbeiträge und Spenden. Die Kassenprüfer Eduard Griesbeck und Ludwig Bauer bestätigten eine ordentliche Kassenführung.

Bürgermeister Markus Hofmann übermittelte die Grüße des Stadtrates. Die Stadt wisse um die Notwendigkeit der Feuerwehren, vor allem im Bereich der Stadt. Sie werde auch weiterhin alles Nötige tun. Man sei auf die freiwilligen Helfer angewiesen, um den Schutz der Allgemeinheit gewährleisten zu können. Er hoffe, dass die Hauser Feuerwehr auch künftig ihren Beitrag dazu leiste und wünsche sich, dass auch weiterhin die gute Zusammenarbeit bestehen bleibt.

Kreisbrandmeister Florian Heigl legte sein Hauptaugenmerk auf die Aus- und Weiterbildung. Diese sei notwendig, da die an die Hilfskräfte gestellten Aufgaben immer größer und komplexer würden. „Daher gibt es nur ein nach vorne Schauen“, betonte er. In Zusammenarbeit mit der Stadt wurde dafür gesorgt, dass die Feuerwehren mit neuer Ausrüstung ausgestattet wurden, um den Aufgaben gerecht zu werden. Erneut wies er darauf hin, dass wieder Leistungsprüfungen abgelegt werden sollten. Er hoffe auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit.

Die Geehrten

Vorsitzender Anton Amberger, Bürgermeister Markus Hofmann, KBM Florian Heigl und Kommandant Tobias Amberger nahmen die anstehenden Ehrungen vor. Die Bronzenadel und eine Urkunde erhielt für zehn Jahre Mitgliedschaft Tim Stöberl. Für ihre jeweils 60-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr Haus nahmen Johann Häring und Franz Meyer je eine Urkunde entgegen. (ksm)

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