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Arnbrucker Seelsorger feiert in Stille

Pfarrer Josef Gallmeier wird am Sonntag, 3. Mai, 60 Jahre alt.

Pfarrer Josef Gallmeier, hier mit Kirchenpfleger Anton Kufner und Mesnerin Maria Amberger, kann am Sonntag seinen 60. Geburtstag feiern.  Foto: Hans Weiß
Pfarrer Josef Gallmeier, hier mit Kirchenpfleger Anton Kufner und Mesnerin Maria Amberger, kann am Sonntag seinen 60. Geburtstag feiern. Foto: Hans Weiß

Arnbruck.Schon 14 Jahre leitet Pfarrer Josef Gallmeier die Pfarreiengemeinschaft Arnbruck - Drachselsried - Oberried. Kirchenpfleger Anton Kufner sagt: „Mit seiner zurückhaltenden Art und der feierlichen Gestaltung der Gottesdienste hat er sich das Vertrauen der Gläubigen erworben. Dabei bringt er seine tiefe religiöse Überzeugung bei der Predigt zum Ausdruck. Gerne trägt er zur Gestaltung der Seniorentreffen bei. Beeindruckend ist sein Namensgedächtnis bei Gesprächen oder Vorträgen aus der Vergangenheit.“

Josef Gallmeier wurde am 3. Mai 1960 in Saal a. D. als Sohn der Arbeiterseheleute Josef und Marianne Gallmeier geboren; beide hatten auch eine kleine Landwirtschaft. Er besuchte nach dem Abschluss der Realschule die Spätberufenenschule Fockenfeld/Opf., die er 1980 mit dem Abitur abschloss. Von 1980 bis 1985 studierte er in Regensburg Theologie, davon zwei Semester an der Uni Eichstätt, und bereitete sich im Pastoraljahr 1985/86 nahe Amberg auf die Priesterweihe vor,

Da sein Bruder mit der Peruanerin Rosita verheiratet ist, pflegt er eine enge Freundschaft zu ihrer Familie in Lima, die er fast jedes Jahr besucht. Er kam nie mit leeren Händen und unterstützte die von ihr vor fünf Jahren gegründete Schule für Straßenkinder. Zurzeit besuchen rund 150 Kinder den Kindergarten und die sechsjährige „Primaria“ genannte Grundschule, die nach dem Förderer „Josef-Gallmeier-Schule“ heißt. Im Moment ist die Schule wegen Corona geschlossen. Wer ihm zu seinem Geburtstag eine Freude machen will, kann dies mit einer Spende zugunsten der Schule tun. Wegen der Kontaktbeschränkungen wird es keine Geburtstagsfeier geben. Aber über das Fotoalbum, das ihm die Ministranten mit vielen Bildern aus seinem 14-jährigen Wirken im Zellertal schenken wollen, wird sich der Jubilar trotzdem freuen. (kll)

Einsatzorte

  • Erste Stationen:

    Er begann als Kaplan in Kösching und Ergoldsbach und bekam 1990 mit Hienheim seine erste Pfarrei, wo er 16 Jahre bis zur Berufung in Arnbruck wirkte.

  • Zellertal:

    Als Nachfolger von Pfarrer Robert Gigler übernahm er 2006 die Pfarreiengemeinschaft Arnbruck-Drachselsried-Oberried, mit den Pfarrvikaren P. Mirko, P. Alex und Lawrence Michael.

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