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Gründung

Arndorf hat Kinderfeuerwehr

Zehn Buben und Mädchen wurden sofort aufgenommen. Die Betreuung ist eine verantwortungsvolle Aufgabe.
Johann Fischer

Die Feuerwehr Arndorf hat nun seit Samstag auch eine Kinderfeuerwehr. Mit auf dem Bild sind auch die Betreuer, die Führungskräfte und Bürgermeister Markus Hofmann. Foto: Johann Fischer
Die Feuerwehr Arndorf hat nun seit Samstag auch eine Kinderfeuerwehr. Mit auf dem Bild sind auch die Betreuer, die Führungskräfte und Bürgermeister Markus Hofmann. Foto: Johann Fischer

Bad Kötzting.Man weiß, dass Kinderaugen leuchten, wenn sie ein Löschfahrzeug sehen, das vielleicht sogar noch mit Blaulicht fährt. Sie interessieren sich für die Feuerwehr, deshalb ist es naheliegend, sie rechtzeitig in einer Kinderfeuerwehr aufwachsen zu lassen. Das Miteinander verbindet sie nämlich noch mehr. Um sie systematisch ab dem sechsten Lebensjahr an die Feuerwehr heranzuführen, wurde am Samstag nun auch bei der Feuerwehr Arndorf eine Kinderfeuerwehr ins Leben gerufen. Ihre Betreuer sind Michael und Marion Mühlbauer und Anna Brandl. Zehn Buben und Mädchen konnten in diesen Feuerwehrnachwuchs saufgenommen werden.

Vorsitzender Martin Hofmann konnte zur Gründungsveranstaltung im Gerätehaus in Arndorf neben den Eltern und ihren Kindern besonders Bürgermeister Markus Hofmann, Kreisbrandinspektor Andreas Bergbauer, KBM Florian Heigl, Inspektionsjugendwart Christian Miefanger und die Kinderfeuerwehr-Fachbereichsleiterin Roswitha Meier begrüßen. „Wir sind heute zusammengekommen, um die Kinder für die Feuerwehr zu motivieren“ erklärte der Vorsitzende. Bürgermeister Markus Hofmann brachte zum Ausdruck, dass die Feuerwehr mittlerweile schon zu einer Familienangelegenheit geworden ist. Als er eben das Feuerwehrhaus betrat, da hätten ihn die Kinder freundlich gegrüßt. Nach Sperlhammer und Liebenstein habe nun auch die Feuerwehr Arndorf eine weitere Kinderfeuerwehr innerhalb der Stadt Bad Kötzting. Diese Art der Kinderbetreuung sei eine schöne, wenn auch verantwortungsvolle Aufgabe. Die Kinder ab sechs Jahren sollen spielerisch in die Feuerwehr hineinwachsen und das finde er „als tolle Sache“. Zum Start übergab der Rathauschef an die Vereinsführung eine Spende von 200 Euro. „Die Gründung einer Kinderfeuerwehr ist schon etwas Besonderes“ fasste KBI Andreas Bergbauer diese nicht alltägliche Situation zusammen. Der Kreisbrandinspektor richtete eine Dankadresse an die Eltern der Kinder und an die Führungskräfte für die Bereitschaft, die Buben und Mädchen der Feuerwehr anzuvertrauen. „Wir brauchen Nachwuchs“, stellte Bergbauer fest. Mit Arndorf habe man nun bereits die neunte Kinderfeuerwehr im Inspektionsbereich. „Das Miteinander ist für die Kinder wichtig, wie auch beispielsweise beim Kickern, das diese im Vorlauf noch gespielt haben“, erklärte in leidenschaftlichen Worten Fachbereichsleiterin Kinderfeuerwehr, Roswitha Meier. Bei der Feuerwehr mache jeder alles richtig und niemals falsch. Sollte etwas nämlich falsch sein, dann kann der Ausbilder sofort erklären, wie man es richtig macht. Eine Kinderfeuerwehr sei für deren Betreuer auch eine Herausforderung, weil die Kinder schon sehr viel Wissen mitbringen. (ksm)

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