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Medien

Arnschwanger waren erfolgreich bei JuFinale

Beim 16. Jugendfilmfestival räumte die Filmgruppe „Thaigerli & Friends“ aus Arnschwang einen der begehrten Preise ab.
von Jay Schnorrer

Da war die Freude groß: Die freie Filmgruppe „Thaigerli & Friends“ gewann mit ihrem Beitrag „Ragged Dawn“ den Jugendfilmpreis in der Kategorie 22 bis 26 Jahre.  Foto: Felix Karle
Da war die Freude groß: Die freie Filmgruppe „Thaigerli & Friends“ gewann mit ihrem Beitrag „Ragged Dawn“ den Jugendfilmpreis in der Kategorie 22 bis 26 Jahre. Foto: Felix Karle

Burglengenfeld.Zum 16. Mal zeichnete der Bayerische Jugendring (BJR) und das Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF) aus München die selbstgedrehten Kurzfilme von jungen Filmschaffenden aus. Mit auf dem Siegertreppchen im Bezirk Oberpfalz: „Thaigerli & Friends“ aus Arnschwang. Eigentlich waren drei Kategorien, ein Publikumspreis und ein Sonderpreis geplant. Die Jury jedoch entschied sich, zwei Preise in der Kategorie 13 bis 17 zu vergeben.

So wurden sowohl „Offline“ vom Goethe-Gymnasium Regensburg als auch das Werk der GNUX, also der FilmUnit ProduXion des Gymnasiums Neutraubling, die bereits 2017 gewannen, ausgezeichnet. Mit ihrer „Pyjamaparty“ überzeugten sie zudem das Publikum und erhielten eine zweite Trophäe am Samstagabend im Starmexx Burglengenfeld. Auch Philip Niklas Christ aus Sarching hat es erneut aufs Siegertreppchen geschafft, diesmal mit seiner aufwändigen Produktion „The Black Heart“.

Was alle Beiträge auszeichnet ist, dass sie unter nichtkommerziellen Bedingungen entstanden sind und die Filmschaffenden nicht älter als 26 Jahre sind. Das Älterwerden bildete auch Teil der Motivation von „Thaigerli & Friends“. Die freie Filmgruppe verarbeitete die Erlebnisse des letzten Sommers in einem selbstgedrehten Musikkurzfilm.

Budget hatten sie keines, einzig die Kamera hatte sich ein Mitglied selbst gekauft – und dafür lange gespart. In ihrem Beitrag „Ragged Dawnn“ geht es um Jugend, und alles, was dazu gehört: Schwerelosigkeit und Leichtigkeit, das Leben genießen, aber auch die Suche nach sich selbst, Konflikt, Liebe und Eifersucht. Besonders die Diversität und Vielfalt der Lebensrealitäten lobte die Jury in der Begründung. Von Heteronormativität keine Spur. „Ragged Dawn“ ist ein „gelungenes Werk mit Tiefgang, das zum Nachdenken anregt“, so die Fachjury.

„Ragged Dawn“ ist nun für den Bayerischen Jugendfilmpreis nominiert, der im Juni 2020 in Würzburg vergeben wird. Die JuFinalen bieten in allen Bezirken Bayerns eine Plattform, um die regionale Jugendfilmarbeit zu präsentieren. Events wie das vergangenen Samstag bieten den Jugendlichen die Möglichkeit, sich zu vernetzen, Ideen auszutauschen und Kontakt zu erfahrenen Filmschaffenden aufzubauen.

Der motivierende Charakter ist dabei nicht zu unterschätzen: Jurymitglied Lars Smekal begann seine Karriere als Autor, Regisseur und Schauspieler bei der Oberpfälzer JuFinale. In den Pausen führte er mit den nominierten Gruppen Feedbackgespräche. Sein Rat an alle angehenden Filmschaffenden? Einfach machen!

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