MyMz
Anzeige

Retter

Atemschutzeinsatz trainiert

17 Mitglieder der Landkreiswehren bildeten sich für den gefährlichen Job fort und gehören jetzt zur Speerspitze der Einsatzkräfte.
Karl Pfeilschifter

Die neuen Atemschutzgeräteträger mit Ausbildern, Führungskräften und Kommandanten Foto: Karl Pfeilschifter
Die neuen Atemschutzgeräteträger mit Ausbildern, Führungskräften und Kommandanten Foto: Karl Pfeilschifter

Cham.14 junge Feuerwehrler, darunter auch drei Damen, aus neun Feuerwehren des Inspektionsbereiches Cham absolvierten in den vergangenen Wochen in der Atemschutzübungsstrecke in Furth im Wald einen Atemschutzlehrgang. An sieben Abenden schulten Daniel Lechat als Lehrgangsleiter mit seinem Kollegen Christian Stauber von der Feuerwehr Furth im Wald die jungen Feuerwehrler in 28 Unterrichtseinheiten im Umgang mit dem Atemschutz.

„Ihr seid Menschen, die – wenn andere aus dem Gebäude laufen – für diese ins Feuer gehen“, betonte Kreisbrandmeister Anton Bierl beim Lehrgangsabschluss und nannte die Atemschutzgeräteträger die „Speerspitze jeder Feuerwehr!“ Er überbrachte die Grüße von Kreisbrandinspektor Marco Greil und Kreisbrandrat Michael Stahl und zollte in Anwesenheit der Kreisbrandmeister Thomas Wittmann und den Kommandanten der Wehren den Lehrgangsteilnehmern großen Respekt, dass sie sich dieser Ausbildung unterzogen haben. Er stellte heraus, dass die Erfahrung mit Atemschutzeinsätzen das Wichtigste sei. Die Sicherheit jedes Einzelnen steht im Mittelpunkt und Teamarbeit ist von großer Wichtigkeit, legte der Kreisbrandmeister seinen jungen Kollegen ans Herz. „Schaut’s auf eure Sicherheit“, betonte der zuständige Kreisbrandmeister für Atemschutz, Christian Scheuer.

Erfahrung sehr wichtig

Beim ersten Einsatz solle man sich nach Möglichkeit einem Kollegen mit viel Erfahrung anvertrauen. Erfahrung sei von großer Wichtigkeit. Scheuer rief dazu auf, keinen Helden zu spielen und nicht zu übertreiben. Wichtig sei, sich nun bei den Einsätzen zu bewähren. Der Atemschutz beinhaltet viele Gefahren, deshalb sei Erfahrung und die Zusammenarbeit mit den Kollegen von großer Wichtigkeit.

Bei vielen Einsätzen der Feuerwehr gehe es heute ohne Atemschutz nicht mehr. Ob Wohnungsbrand, Gefahrgutunfall oder auch Rettung von Personen aus brenzligen Situationen müssen sich die Einsatzkräfte des Luftvorrates aus den Pressluftflaschen auf ihrem Rücken bedienen, das sei ohne Atemschutzgeräteträger nicht zu bewerkstelligen. Deshalb verwies Scheuer darauf, sich vor dem Einsatz auch Zeit zu nehmen und zu überlegen was gemacht werden müsse und wie man wieder aus dem Brandobjekt gesund rauskomme.

Neue Strecke fürs Training

Im Landkreis biete die landkreiseigene Übungsstrecke in Furth im Wald beste Aus- und Fortbildung. Mit der neuen Strecke konnte die Qualität weiter gesteigert werden. Die beiden Kreisbrandmeister Christian Scheuer und Anton Bierl riefen die jungen Feuerwehrler auf, den Wehren treu zu bleiben und sich anderen Aus- und Fortbildungen zu unterziehen.

Dank hatten sie für die Ausbilder Daniel Lechat und Christian Stauber parat. Ausbilder Daniel Lechat konnte erfreut feststellen, dass alle Teilnehmer die Prüfung mit gutem Erfolg bestanden haben. Er erinnerte, dass bei den Einsätzen eine Reihe wichtiger Regeln zu beachten seien, um sich nicht in Gefahr zu bringen. So sei nicht nur für den Kurs, sondern auch in Zukunft eine gute Kondition und eine entsprechende Gesundheit gefragt. Alles waren sich einig, dass Atemschutzgeräteträger eine der härtesten Herausforderung bei der Feuerwehr sei. (cft)

Neue geräteträger

  • FF Chameregg:

    Susanne Meier, Kevin Schall

  • FF Katzberg:

    Lukas Fenzl, Tobias Müller

  • FF Loibling-Katzbach:

    Stefan Simmet

  • FF Sattelbogen:

    Andreas Bücherl

  • FF Schorndorf:

    Matthias Habler

  • FF Traitsching:

    Maximilian Spießl

  • FF Weiding:

    Michael Haller

  • FF Willmering:

    Fabian Freier, Mathias Hausladen (cft)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht