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Ausbildung

Atemschutzträger erhielten höchste Stufe

Ein Trupp der Blaibacher Wehr stellte sein Wissen rund um die Arbeit als Atemschutz-Geräteträger unter Beweis.
Von Alexander Ziereis

Der erfolgreiche Atemschutztrupp der FF Blaibach, Christian Amberger und Matthias Frohnauer mit dem Gründungsvater des Wettbewerbs und Wettbewerbsleiter Karl Diepold (v.l.) Foto: Alexander Ziereis
Der erfolgreiche Atemschutztrupp der FF Blaibach, Christian Amberger und Matthias Frohnauer mit dem Gründungsvater des Wettbewerbs und Wettbewerbsleiter Karl Diepold (v.l.) Foto: Alexander Ziereis

Blaibach.Am vergangenen Wochenende fand in Schwandorf die neunte Abnahme des Atemschutz-Leistungsbewerbs in Gold der Feuerwehren in der Oberpfalz statt. Unter den zehn Atemschutztrupps war auch diesmal wieder die Feuerwehr Blaibach mit einem Trupp dabei.

Der Grundgedanke dieses Bewerbs liegt darin, dass die teilnehmenden Atemschutzgeräteträger ihr Wissen, das ihnen im Grundlehrgang vermittelt wurde, vertiefen und auffrischen. Denn deren Arbeit kann letztendlich im Ernstfall ihr Leben retten. An den fünf Prüfungsbereichen standen wieder rund 20 Schiedsrichter aus allen Ecken der Oberpfalz bereit, um für einen reibungslosen Ablauf zu Sorgen. Bei der ersten Station mussten sich die Atemschutzgerätträger in einer vorgegebenen Zeit ausrüsten. Flammschutzhaube, Atemschutzmaske, Pressluftatmer, Rettungsmaske, Rettungsleine, Handscheinwerfer, Funkgerät und Feuerwehraxt mussten zum Ende hin richtig angezogen beziehungsweise vom Atemschutzträger aufgenommen worden sein.

Hierbei achteten die Schiedsrichter vor allem auf die sichere Handhabung der Ausrüstung und auf die Funktionsprüfung des Atemschutzgerätes. Daran schloss sich das Bergen eines verunfallten Atemschutzträgers an, der in Atemnot geraten war. Die zweite Station war ein Löschangriff über eine Steckleiter ins erste Obergeschoß, die dritte Aufgabe bestand aus dem Wechsel der Atemluftflaschen, verbunden mit Gerätekunde. Der letzte praktische Prüfungsteil bestand aus dem Auffinden eines verunfallten Atemschutzgeräteträgers, welchem das Atemschutzgerät abgenommen werden musste, anschließend galt es, ihn in die stabile Seitenlage zu bringen.

Bei dieser Station mussten die Teilnehmer auch Fragen über einen AED (Automatischer Externer Defibrillator) beantworten. Die fünfte und letzte Station bestand aus einer theoretischen Prüfung, wobei jeder Atemschutzträger einen Fragebogen mit 50 Fragen ausfüllen musste. Nur wenn alle fünf Stationen erfolgreich absolviert wurden, gab es eine Urkunde und die Teilnahmespange in Gold. Die Übergabe erfolgte durch den Wettbewerbsleiter Karl Diepold, nachdem die jeweiligen Trupps angetreten waren. (khu)

Die Teilnehmer

  • Landkreis Cham:

    Aus dem Landkreis waren Trupps aus Roding und Vilzing sowie ein Trupp aus Blaibach mit dabei. Christian Amberger (Truppmann) und Matthias Frohnauer (Truppführer) erhielten die Teilnahmespange in der höchsten Stufe Gold (Stufe 3).

  • Dank:

    Zurück in Blaibach dankte Kommandant Thomas Raab nicht nur den Teilnehmern, sondern lobte auch die Arbeit von Matthias Knobloch und Stefan Höpfl (beide haben bereits die höchste Stufe Gold des Bewerbs abgelegt), welche den neuen Trupp für diese Abnahme vorbereitet haben. (khu)

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