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Mountainbike

Auf den Spuren der Panduren

Mitglieder des Skiclubs Rattenberg radelten von Waldmünchen nach Passau.

180 Kilometer brachten die Mountainbiker auf den Tacho. Foto: Elke Böhm
180 Kilometer brachten die Mountainbiker auf den Tacho. Foto: Elke Böhm

Cham.Der Panduren-steig ist eigentlich ein Fernwanderweg entlang der Route, der die Panduren bei ihrem Feldzug im österreichischen Erbfolgekrieg 1742 gefolgt waren. Der Weg ist insgesamt etwa 180 Kilometer lang und überwindet etwa 4500 Höhenmeter. Gekennzeichnet ist er mit einem Symbol, das einen schwarzen Säbel auf rotem Grund zeigt.

Die Organisatoren der Radltour vom Skiclub Rattenberg, Anton Maurer und Elke Böhm, unterteilten die Gesamtstrecke in drei Tages-Etappen. Die erste Teilstrecke führte von Waldmünchen nach Moosbach. Entlang dieses Abschnitts boten sich schöne Ausblicke ins Tschechische. Die historische Altstadt von Cham lag genauso auf dem Weg wie das Vogelschutzgebiet Rötelsee. Die Strecke führte entlang des Großen Pfahls, der als 150 Kilometer langes Quarzriff zu den einhundert außergewöhnlichsten Geotopen Bayerns zählt. Auf kleinen Pfaden entlang schroffer Felswände führte der Weg vorbei an romantischen Seen und imposanten Quarzfelsen. Ziel der ersten Etappe war das Naturschutzgebiet Moosbacher Pfahl.

Die zweite Etappe führte von Moosbach entlang des Pfahls auf Wurzelpfaden durch Kiefern- und Eichenwälder nach Viechtach. Vorbei an der Kapelle St. Antonius durch Wald und Wiesen und entlang einiger Steinbrüche führte der Weg Richtung Regen. Die Teilnehmer strampelten begeistert hinauf zur Burgruine Weißenstein, die auf einem Quarzfelsen erbaut wurde und vom Kunstwerk „Gläserner Wald“ umgeben ist. Über Rinchnach ging es weiter zum Wagensonnriegel. Am Gipfel des Berges auf 959 Metern Höhe gab es ein Foto mit Gipfelkreuz. Die zweite Etappe endete in Spiegelau, einem Ort mit großer Glasmachergeschichte im Nationalpark Bayerischer Wald.

Die dritte und letzte Etappe führte entlang der großen Ohe nach Grafenau und weiter nach Perlesreut. Ein Highlight der Tour war die Fahrt durch das Tal der Ilz. Entlang des Wassers ging es zum Schloss Fürsteneck. Weiter führte der Weg über die Halser Ilzschleifen bis zum Endpunkt des Pandurensteigs, in die Drei-Flüsse-Stadt Passau.

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