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Jubiläum

Auf ihn ist Verlass

Fritz Hanauer hat seinen 80. Geburtstag gefeiert.
Gregor Raab

Fritz Hanauer (vorne mit Geschenk) freute sich über viele Gratulanten und gute Wünsche. Foto: Gregor Raab
Fritz Hanauer (vorne mit Geschenk) freute sich über viele Gratulanten und gute Wünsche. Foto: Gregor Raab

Cham.Wer Fritz Hanauer kennt, kann es kaum glauben, dass er am Sonntag schon 80 Jahre alt geworden ist, denn er ist noch voller Elan und Tatkraft. „Ich muss einfach unter die Leute“, verriet der lebensfrohe Jubilar am Sonntag während der Geburtstagsfeier im Gasthaus Schierer. Viele Freunde, Verwandte und Ehrengäste gratulierten dem rührigen Rentner, den insbesondere Bescheidenheit und Eifer auszeichnen. Dem feierlichen Anlass entsprechend spielte der „steierische Peter“ zünftig auf.

Bereits als Kind lernte Hanauer die harte Arbeit in der elterlichen Landwirtschaft kennen. „Mein Vater war im Krieg und wir mussten alle zusammenhelfen. Ich habe ihn erst im Alter von sieben Jahren kennengelernt“, erinnert er sich. Hanauer war es deswegen gewohnt, die Ärmel hochzukrempeln. Nach dem Schulbesuch in Vilzing verdiente er sich zunächst als Maurer seinen Lebensunterhalt. Später war er noch als Gemeindearbeiter in Chammünster und im Bauhof der Stadt Cham tätig.

Nebenbei betrieb der tüchtige Mann gemeinsam mit seiner Frau Agnes, mit der er seit 1967 verheiratet ist, eine Landwirtschaft. Aus der Ehe gingen die drei Kinder Heidi, Karin und Thomas sowie die fünf Enkel Melanie, Jasmin, Kai, Maya und Samuel hervor. Fritz Hanauer fand neben der Arbeit immer noch Zeit, sich ehrenamtlich zu engagieren. So ist er bei den Lindenbaum-Schützen ein Mitglied der ersten Stunde. Sein Name wird im Register sogar mit der Nummer 001 geführt. In der Vorstandschaft übte er in den vergangenen 50 Jahren verschiedene Positionen vom Kassier über den Zeugwart bis hin zum Beisitzer aus.

Wegen seiner Hilfsbereitschaft und seiner umgänglichen Art erfreut sich die Frohnatur bei allen Kameraden besonders großer Beliebtheit. „Auf den Fritz ist immer Verlass“, betonte Schützenmeister Tobias Hofmann, der gemeinsam mit Gisela und Max Panzer dem geschätzten Ehrenmitglied die besten Glückwünsche überbrachte. Der Jubilar weiß außerdem seit seiner Bundeswehrzeit eine treue Kameradschaft besonders zu schätzen. Daher ist er auch eine überaus verdiente Person der KuSK Vilzing. Alfred Eisenreich, Franz Stelzer und Max Bauer wünschten ihm alles Gute.

Trotz des stattlichen Alters erfreut sich der Vilzinger allerbester Gesundheit. Besonders die Gemeinschaft im Kreise seiner Freunde bereitet ihm große Freude. Daher ist er stets bei den Schießabenden der Schützen und am Stammtisch im Gasthaus Schierer anzutreffen. Mit Busreisen hält er sich zudem fit. Sein Rezept für ein langes Leben lautet folglich: „Möglichst keine Langweile aufkommen lassen.“ (cga)

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