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Marktrat

Aus der Garage wird eine Backstube

Gremium befasst sich mit Umwidmung und Naturschutz.
Jakob Moro

Die Beschilderung und Verkehrsregelung der Gehwege am Marktplatz war Thema.  Foto: Jakob Moro
Die Beschilderung und Verkehrsregelung der Gehwege am Marktplatz war Thema. Foto: Jakob Moro

Stamsried.Die Sicherheit im Forst und die Themen bei den Bürgerversammlungen: Dasmit befasste sich der Marktrat in seiner jüngsten Sitzung. Er erteilte der Nutzungsänderung einer Garage in Raubersried in eine Backstube mit Verkaufsraum das gemeindliche Einvernehmen. Der Marktrat beauftragte die Verwaltung, die erforderlichen Verfahrensschritte zum Erlass einer Ortsabrundung-Satzung für Raubersried einzuleiten.

Der Landkreis überwies die letzte Rate von 1000 Euro des Baukostenzuschusses für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses mit Jugendraum in Diebersried. Der Zuschuss beträgt 5000 Euro.

Zur Förderung des ökologischen Verantwortungsbewusstseins an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis erhält die Grundschule Stamsried vom Landkreis eine Spende von 500 Euro.

Infolge des trockenen Sommers 2018 und 2019 sind am Kalvarienberg in Stamsried zahlreiche Kiefern abgestorben. Aufgrund der unmittelbaren Ortsnähe und der intensiven Erholungsnutzung im Gemeindewald sind daher Verkehrssicherungsmaßnahmen notwendig, um die Sicherheit der Waldbesucher sowie der Anlieger weiter zu gewährleisten, informierte Bürgermeister Bauer. Die vorgesehene Maßnahme wurde zwischen der Gemeinde und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten abgestimmt. Im Rahmen der Verkehrssicherung werden nur die Bäume gefällt, die eine konkrete Gefährdung der Waldbesucher und die angrenzende Bebauung darstellen. Abgestorbene Bäume, die in einer ausreichenden Entfernung zu Wegen und zu Häusern stehen bleiben als stehendes Totholz im Wald. Dadurch kann neben der Verkehrssicherung auch der Naturschutz angemessen berücksichtigt werden, so das Gemeindeoberhaupt. Um die Belange des Naturschutzes noch weiter zu beachten, werden die gefällten Kiefern teilweise auch als liegendes Totholz in den Beständen belassen. So können totholzbewohnende Lebewesen dauerhaft gefördert werden.

Bürgermeister Bauer informierte über die vier Bürgerversammlungen im Marktbereich, bei denen 111 Bürger die Gelegenheit nutzten, alles vorzubringen, was ihnen „auf den Nägeln“ brannte. Diskutiert wurde in Stamsried unter anderem über eine 30er Zone im Umgriff um den Marktplatz, die Beschilderung der Gehwege am Marktplatz, und was weiter mit dem Musikhaus und den freien Flächen davor passiert.

In Hitzelsberg wurden die Themen Straßenbeleuchtung beim Anwesen Schwarzfischer und die Verbesserung des Mobilfunks in Rannersdorf angesprochen. In Friedersried bewegte die Bürger der Baumlehrpfad in Raubersried und die Gestaltung der Ortsmitte Friedersried. In Großenzenried waren die Gedenktafeln der Gefallenen in Stamsried und der Dorfplatz in Diebersried Themen. Der Marktrat und Bürgermeister Bauer werden sich der Themen annehmen. (rjm)

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