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Ehrung

Aus Liebe zu seiner Heimat

Bürgermeister Bauer überreichte Josef Haimerl die Bürgermedaille und würdigte damit dessen ehrenamtliches Engagement.
Karin Hirschberger

Bürgermeister Hugo Bauer überreichte die Bürgermedaille an Josef Haimerl (Mitte) und Blumen an dessen Ehefrau. Foto: Karin Hirschberger
Bürgermeister Hugo Bauer überreichte die Bürgermedaille an Josef Haimerl (Mitte) und Blumen an dessen Ehefrau. Foto: Karin Hirschberger

Wald.Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Wald am Dienstagabend (wir berichteten) wurde die Bürgermedaille verliehen. Bürgermeister Hugo Bauer überreichte sie zum Dank an Josef Haimerl aus Wald für dessen langjähriges, überdurchschnittliches ehrenamtliches Engagements.

Der Fliesenlegermeister leitet den elterlichen Betrieb und ist seit 2010 Mitglied des Prüfungsausschusses für die Gesellenprüfung im Fliesenlegerhandwerk bei der Handwerkskammer. Seit 1987 ist er aktives Mitglied der FFW Wald und seit 1995 Gruppenführer und Ausbilder. Der Vorstandschaft gehörte er als Beisitzer von 2004 bis 2016 an. Von 1997 bis 2012 war er Fachbereichsleiter für Öffentlichkeitsarbeit im Inspektionsbereich Roding. Beim Bau des Rettungszentrums war Josef Haimerl immer da, wenn es galt, Fliesenlegearbeiten zu verrichten. 2011 bekam er das Bayerische Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber. Er war Vorstand der Katholischen Landjugendbewegung Wald und acht Jahre Fußball-Schiedsrichter im Jugendbereich. Politisch gehört Josef Haimerl der CSU an. Er war Gründungsmitglied des JU-Ortsverbandes Wald, zwei Jahre Kreisvorsitzender und vier Jahre Vize-Kreisvorsitzender der JU.

Unermüdlich im Dorfleben

„Josef Haimerl sei seiner Heimat sehr verbunden“, sagte Bürgermeister Bauer in seiner Laudatio. Dies zeige sich darin, dass er seit Jahrzehnten ehrenamtlich tätig sei. „Stets wirkte er aktiv und unermüdlich im Dorfleben mit.“ Von der Feuerwehr über Politik und Katholische Landjugend bis zu Elternbeiräten habe er verantwortungsvolle Aufgaben, auch längerfristig, übernommen.

Aus Sicht des Pfarrgemeinderats, der Josef Haimerl für die Auszeichnung vorgeschlagen hatte, sei sein kirchliches Engagement besonders hervorzuheben. Als langjähriger Pfarrgemeinderatssprecher bemühte er sich um ein lebendiges Gemeindeleben, brachte neue Ideen ein und setzte sie tatkräftig um. Bauer: „Josef Haimerl ist keiner, der nur redet, sondern einer, der gleich anpackt und damit viel Gutes bewegt.“ Als Pfarrgemeinderatssprecher sei er auch im Dekanat Roding immer wieder am Miteinander und Füreinander beteiligt, er führe Menschen zusammen und stehe mit Rat und Tat in Kirche und Gesellschaft jedem zur Seite. Haimerl verstehe es, dorfübergreifend zu denken. Ihm sei es ein großes Anliegen, bei Festen und Veranstaltungen der Kirche nicht nur die Kirchengemeinde einzubeziehen, sondern sämtliche Gruppierungen und Vereine. Gerade dieser Einsatz sei besonders anerkennenswert in schnelllebigen Zeiten, die eine Dorfgemeinschaft vor neue Herausforderungen stellten. Angesichts der schwindenden Bereitschaft vieler Menschen, sich in der Gesellschaft einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und sich längerfristig an eine Aufgabe zu binden, biete Haimerl einen Kontrapunkt und gebe ein positives Beispiel. Er, Bauer, habe die Ehre, Josef Haimerl für sein Engagement zu danken und ihm die Bürgermedaille zu verleihen.

Ehrenamt macht Freude

Josef Haimerl dankte ihm für die Auszeichnung. Ehrenamtliches Engagement sei etwas, das Freude mache und wo man etwas zurückbekomme, sagte er. Er stamme aus einer Familie, in der alle ehrenamtlich tätig seien. Er betonte die Wichtigkeit des Ehrenamts. Alleine sei das alles nicht möglich, man brauche auch eine gute Mannschaft und Kameradschaft, sowohl in der Feuerwehr als auch im Pfarrgemeinderat. Haimerl bat darum, dass das Jubiläum der Herz-Jesu-Bruderschaft 2021 mit allen in der Pfarrgemeinde gefeiert werde. (rhi)

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