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Donnerstag, 19. Juli 2018 27° 1

Reise

Ausflug bot auch Nervenkitzel

Bayerisch-österreichischer Freundschaftskreis besuchte Klagenfurt und genoss am Wörthersee viele schöne Stunden

Die Reiseteilnehmer vor der Flaggenparade der Ausstellung der Miniaturgebäude „Minimundus“ in Klagenfurt.Foto: Reitmeier
Die Reiseteilnehmer vor der Flaggenparade der Ausstellung der Miniaturgebäude „Minimundus“ in Klagenfurt.Foto: Reitmeier

Furth im Wald.Durchaus auch abenteuerliche Aspekte bot am v Wochenende der Ausflug des Bayerisch-Österreichischen Freundschaftskreises, denn sowohl der Besuch des Pyramidenkogels am Wörthersee mit dem mit 100 Metern weltweit höchsten Holzaussichtsturm als auch der Abstecher zur Burg Hochosterwitz waren nichts für Personen mit Höhenangst. Der Ausflug verzeichnete mit über 40 Teilnehmern einen erfreulichen Zuspruch. Für den organisatorischen Ablauf der Drei-Tagesfahrt gab es nur lobende Worte.

Bereits um 6.30 Uhr war die Abfahrt mit einem Bus erfolgt, wobei der Unternehmenschef Josef Wess persönlich am Steuer saß. Trotz einer längeren Umleitung wurde über die Tauernautobahn früher als geplant Klagenfurt erreicht. Dort wurde das Vier-Sterne-Hotel „Aragia“ angesteuert. Später gab es noch eine eineinhalbstündige Stadtführung mit Nicole Schluder, die mit ihrer quirligen Art schnell die Herzen der Ausflügler erobert hatte. Den Drachenstädtern stach natürlich sofort der Lindwurm auf dem Neuen Platz ins Auge. Bestaunt wurde auch die Bronzeplastik, die an Kaiserin Maria Theresia erinnert. Besucht wurde die Domkirche und der Stadtrundgang endete beim historischen Gasthaus „Landhaushof“, wo das Abendessen angesagt war.

Miniaturhäuser aus aller Welt

Am Samstag wurde dann mit dem Bus zum „Minimundus“ aufgebrochen. Dort konnten sich die Ausflügler quasi auf eine Weltreise begeben, denn auf dem 26 000 Quadratmeter großen Areal sind 156 maßstabsgerechte Miniaturmodelle von bekannten Bauwerken aus über 40 Ländern zu bewundern. Das fehlten weder der Eiffelturm, Schloss Neuschwanstein, der Petersdom, das Weiße Haus, der Schiefe Turm von Pisa oder der Marmorpalast von Teheran.

Von dort wurde zum Anlegesteg Klagenfurt marschiert und dann das Schiff „Zürich“ bestiegen, um eine knapp zweistündige gemütliche Schifffahrt auf dem Wörthersee zu unternehmen. Die Fahrt begeisterte, weil sie immer wieder interessante Panoramen bot. In Velden wurde das Schlosshotel bestaunt, in dem ein Stück Filmgeschichte geschrieben wurde.

Hier wurde wieder der Wess-Bus bestiegen. Es ging zum 851 Meter hohen Pyramidenkogel. Auf diesem steht der mit 100 Metern Höhe der weltweit höchste Holz-Aussichtsturm. Ganz Mutige gingen die 441 Stufen zur Plattform hinauf, während sich die anderen mit dem Panoramalift nach oben begaben, um die Rundsicht über den Wörthersee und das Alpenpanorama zu genießen. Einige wollten diesen Nervenkitzel aber nicht und blieben lieber unten.

Anschließend brachte der Bus die Reisenden zum Abendessen in die „Villa Lido“ direkt an der Strandpromenade am Wörthersee. Am Sonntag nach dem Frühstück stand das abschließende Highlight auf dem Programm. Es wurde eine Fahrt zur majestätischen Burg Hochosterwitz bei Lansdorf, circa 20 Kilometer nördlich von Klagenfurt unternommen. Die Burg, die dank einer genialen Architektur der Verteidigungsanlagen nie erobert wurde, wurde 860 das erste Mal urkundlich erwähnt. In einem knapp 20-minütigen Fußweg, der durch 14 Burgtore führte, wobei immer wieder eine atemberaubende Aussicht geboten war, wurde die eigentliche Hochburg erreicht.

Die schnelle Fahrt für Mutige

Ganz Mutige ließen sich aber mit der Schrägbahn in einer Minute und circa 15 Sekunden zur Burg hochbringen. Dort gab es dann eine interessante Burgführung. Wieder unten angekommen, wurde noch dem Restaurant Tatzer ein Besuch abgestattet, um sich noch für die Heimreise zu stärken.

Gegen 20 Uhr kamen die Ausflügler dann wieder wohlbehalten in der Grenzstadt an. Kurz bevor diese erreicht war, nützte Vorsitzender Gerd Maier noch die Gelegenheit, um sich bei den Vorstandschaftsmitgliedern für die Organisation der Reise zu bedanken. Ein großer Dank galt aber Sepp Wess für die stets sichere Fahrweise. Und schließlich war noch zu erfahren, dass traditionsgemäß der Ausflug im kommenden Jahr wieder in die Partnergemeinde Furth bei Göttweig führen wird. (fkr)

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