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Pfingsten

Bad Kötzting erlebte gelungene Festwoche

Pfingstfest-Festwirt Matthias Strauß freut sich über einen guten Umsatz – und plant schon für die nächsten Jahre.
Von Fred Wutz

Ein wenig strapaziert, aber zufrieden: Festwirt Matthias Strauß bilanziert für sich „eine sehr gelungene Festwoche“.Foto: Fred Wutz
Ein wenig strapaziert, aber zufrieden: Festwirt Matthias Strauß bilanziert für sich „eine sehr gelungene Festwoche“.Foto: Fred Wutz

Bad Kötzting.Matthias Strauß war schon am Montagmorgen zufrieden – dabei hatte er den Abschluss des Bierzeltbetriebes auf dem Jahnplatz noch vor sich: „Ich meine , das war heuer wieder eine sehr, sehr gelungene Festwoche,“ äußerte der Inhaber der Brauerei Dimpfl gegenüber unserem Medienhaus. Unmittelbar kam ihm dabei als Gesamteindruck in den Sinn: „Es gab einen wahnsinnig guten Besuch, im Festzelt und beim Volksfest.“

Zehn Tage lang ist in Bad Kötzting anlässlich des Pfingstritts Volksfestbetrieb, wobei für den Festwirt diese Zeitspanne allein nicht maßgebend ist. Strauß: „Vier Wochen vorher beginnt der Aufbau, eine Woche brauchen wir noch zum Abbau des Zeltes.“ Und dann ist da noch das Festbier: Elf Wochen dauert allein dessen Herstellung, zehn Tage davon entfallen auf die Gärungsprozesse, neun Wochen lagert der Gerstensaft im Brauereikeller.

Besonderheit Festbier

Das Festzelt war beim diesjährigen Pfingstvolksfest auf 2650 Sitzplätze ausgelegt. „60 mal 30 Meter groß, ausgesprochen hell und freundlich dekoriert, mit transparenten Seitenwänden – das war die Idee,“ sagte Festwirt Matthias Strauß.
Das Festzelt war beim diesjährigen Pfingstvolksfest auf 2650 Sitzplätze ausgelegt. „60 mal 30 Meter groß, ausgesprochen hell und freundlich dekoriert, mit transparenten Seitenwänden – das war die Idee,“ sagte Festwirt Matthias Strauß.

„Auf unser Festbier sind wir schon stolz“, sagte Matthias Strauß, „es ist auch ausschließlich beim Pfingstvolksfest zu bekommen.“ Nach den Festtagen gibt es „s’Kötztinger“ nicht mehr, denn: „Dann wäre es nichts Besonderes mehr.“ Die Herstellung ist schon entscheidend, wie der Braumeister Strauß verriet: „Beste Grundstoffe, spezielle Malze, naturbelassen, offene Gärprozesse ohne Technik, mit laufender persönlicher Überwachung und lange Lagerung – eigentlich kein Geheimnis. Vor allem ist es kein Flaschenbier, und das wird es als solches auch nicht geben.“

Das Festbier war auch in diesem Jahr „s’Kötztinger“, ein speziell für dieses Volksfest gebrautes Bier. „Wenn das Volksfest vorbei ist, gibt es dieses Bier nicht mehr zu kaufen. Es wird eigens und nur dafür gebraut“, betonte der Festwirt.
Das Festbier war auch in diesem Jahr „s’Kötztinger“, ein speziell für dieses Volksfest gebrautes Bier. „Wenn das Volksfest vorbei ist, gibt es dieses Bier nicht mehr zu kaufen. Es wird eigens und nur dafür gebraut“, betonte der Festwirt.

Wie beim Bier sind auch für das Pfingstvolksfest die „Zutaten“ entscheidend. „Da möchte ich mich zuerst bei vielen Leuten bedanken, die zum Erfolg beigetragen haben“, sagteder Festwirt, „bei der Stadt Bad Kötzting und bei ihrem Bauhof, auch bei meinem eigenen Personal.“ Einige Einzelpersonen haben sich laut Matthias Strauß ein Extralob verdient: „Ohne den Einsatz von Franz und Sepp Maier, Eli Nürnberger, vor allem aber Bad Kötztings Bürgermeister Markus Hofmann und Kurdirektor Sepp Barth wäre es nicht so gut gelaufen.“ Die gute Akzeptanz des Pfingstvolksfestes sei ein weiterer Erfolgsfaktor: „Die Einwohner der Stadt und der Umgebung, die gehen zum Pfingstfest, da merkt man die Tradition.“

Lesen Sie hier: Daten und Fakten zum Pfingstfest

Die Festmusik war auch zum Pfingstritt 2018 in vielfacher Hinsicht ein Genuss. Das Angebot basierte in der Hauptsache auf traditioneller bayerischer Blasmusik, reichte aber auch über Show-Bands bis hin zu fetziger Alpen-Folklore.
Die Festmusik war auch zum Pfingstritt 2018 in vielfacher Hinsicht ein Genuss. Das Angebot basierte in der Hauptsache auf traditioneller bayerischer Blasmusik, reichte aber auch über Show-Bands bis hin zu fetziger Alpen-Folklore.

Unabhängig vom letzten Tag des Pfingstvolksfestes stellt sich nach Einschätzung von Matthias Strauß „der gleiche Umsatz wie in den letzten Jahren ein“. Er sei nun im vierten Jahr Festwirt und könne sagen, dass – erfreulicherweise – der Besuch des Volksfestes durch die Treue der Gäste vom Wetter unabhängig sei: „Folglich ist der Umsatz stabil.“ Überhaupt sei zum Volksfest und zu allen Einzelheiten anzumerken: „Wir bewegen uns da auf einem sehr hohen Niveau!“

Die Bausteine des Gesamterfolgs waren nach den Erfahrungen von Strauß „fast perfekt, von minimalen Ausnahmen abgesehen“. Der Ansatz der Brauerei Dimpfl sei der eines Familienbetriebes. So seien er und seine Angehörigen in das Geschehen im Festzelt eingebunden. Das Personal im Service und beim Nachschub suche er sich nach Qualifikation aus: „Das sind alles Profis, die bringen dann auch Toppleistungen!“ Beispielsweise habe er an der Schänke nur Männer mit großer Erfahrung eingesetzt: „Die haben fast alle schon am Oktoberfest gearbeitet, die beherrschen ihr Metier.“ So sei es dann auch möglich gewesen, großen Andrang an Besuchern schnell abzuwickeln, meinte Strauß: „Wenn nach dem Festeinzug 3000 Gäste auf einen Schlag da sind, dann geht das zwar nicht auf einmal, aber wir konnten doch alle flott bedienen.“

„Harmonisch und unfallfrei“

Die Festküche wurde heuer von ACD-Catering Warzenried betrieben. „Andreas Schreindorfer und sein Profi-Team zeigten sich beim Debüt beim Pfingstvolksfest den Anforderungen voll gewachsen und überzeugten mit ihrem Angebot“, sagte Strauß.
Die Festküche wurde heuer von ACD-Catering Warzenried betrieben. „Andreas Schreindorfer und sein Profi-Team zeigten sich beim Debüt beim Pfingstvolksfest den Anforderungen voll gewachsen und überzeugten mit ihrem Angebot“, sagte Strauß.

Dass das Musikprogramm und die Festküche beim Publikum sehr gute Noten bekamen, stellte den Festwirt zufrieden: „Der Andreas Schreindorfer und sein ASD-Catering haben ihre Aufgabe hervorragend gelöst.“ Auch die Weißbierhütte „d’Olm“ von Ludwig Weber habe toll funktioniert. Die Brauerei Dimpfl wird auch in den nächsten beiden Jahren für das Bad Kötzting Pfingstvolksfest das Festzelt betreiben, für die Versorgung der Gäste mit Getränken und Essen verantwortlich sein. „Wir werden uns da sicher wieder etwas einfallen lassen,“ äußerte Festwirt Matthias Strauß gegenüber unserem Medienhaus. Für heuer war ihm aber dieses Fazit wichtig: „Es war sehr harmonisch und unfallfrei. Zwei kleine Auseinandersetzungen, sonst hat alles gepasst.“

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