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Rimbach

Bäume und Blühflächen für die Umwelt

Mehr als 1500 Personen, Gemeinden und Institutionen haben sich im Jahr 2019 im Landkreis Cham an der Aktion zur Förderung von Blühflächen beteiligt und dieser zu einem sehr großen Erfolg verholfen.
Siegfried Volkner

Auf dem Platz vor der Hohenbogen-Grundschule wollen Gemeinde und OGV eine größere Blühfläche anlegen.  Foto: Siegfried Volkner
Auf dem Platz vor der Hohenbogen-Grundschule wollen Gemeinde und OGV eine größere Blühfläche anlegen. Foto: Siegfried Volkner

Rimbach.Die Förderung von Blühflächen durch die Bereitstellung von Saatgut wird deshalb auch 2020 fortgeführt. Der Kreisverband stellt wieder kostenloses Saatgut für Blühflächen zur Verfügung, das über die Gartenbauvereine bestellt und verteilt wird.

Als weitere Aktion startet der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Cham heuer ein Hausbaumprogramm, das einen Beitrag leisten soll, der Klimaerwärmung entgegenzuwirken. Die Klimaerwärmung ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, auch wenn diese Problematik derzeit von der Corona-Pandemie in den Hintergrund verdrängt wird. Um der steten Erwärmung des Weltklimas entgegenzuwirken möchte der Kreisverband anregen und fördern, vermehrt Bäume in Gärten, Siedlungen und Dörfern zu pflanzen. Gerade Bäume speichern sehr viel Kohlendioxid, wirken sich positiv auf das Kleinklima aus, dienen zudem der Artenvielfalt und haben auch eine wichtige gestalterische Funktion.

So soll durch diese Aktion die Anzahl von Bäumen in den Wohngebieten erhöht werden. Der Kreisverband bietet über die Ortsvereine solche „Hausbäume“ an. Allerdings ist das Angebot auf sieben Bäume pro Verein begrenzt und es kann auch jeweils nur ein Baum pro Anwesen ausgegeben werden. Es können sowohl Großbäume, wie Linde, Eiche, Ahorn, aber auch kleinkronige Bäume wie, Hainbuche, Baumhasel oder Eberesche, sowie Obstbäume (Apfel, Birne, Kirsche, Zwetschge) als Hoch- oder Halbstämme gewählt werden. Zu beachten ist dabei die jeweilige Grundstücksgröße, da großkronige Bäume schon einen beachtlichen Platz beanspruchen und deshalb auch ein gewisser Abstand von Gebäuden oder dem Nachbargrundstück erforderlich ist.

In diesem Jahr wird durch den OGV Rimbach bei der Hohenbogen-Grundschule der Schulgarten erweitert. Auch dies wird durch den Kreisverband tatkräftig und finanziell unterstützt. Sinn dieser Maßnahme ist, dass Kinder wieder einen praktischen Zugang zum Anbau von Gemüse und Kräutern und zum Umgang mit der Natur bekommen. Fast alle Schulen im Landkreis, darunter auch Rimbach, haben sich zur Teilnahme an diesem Projekt angemeldet, und der OGV und die Gemeinde Rimbach haben sich bereiterklärt, dies durch ihren Arbeitseinsatz zu unterstützen.

Wer Blühsamen oder einen Baum über den OGV Rimbach beziehen möchte, soll sich umgehend beim Vorsitzenden Siegfried Volkner melden, Tel. (09941) 66 30, melden. (kvo)

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