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Verkehr

Bald das alte WÜM-Kennzeichen

Die Trenckstadt macht mit bei der Wiedereinführung der alten Nummernschilder. Bürgermeister stellt Antrag beim Ministerium.
Von Wulf Hiob

Waldmünchen. Die Chancen stehen gut, dass das alte WÜM-Kennzeichen bald wieder auf den Straßen zu sehen ist. Das war mit der Landkreisreform 1972 ausgelaufen und verschwand nach und nach von den Autos. Nur vereinzelt findet man es heute noch an alten Traktor-Veteranen.

Wie Bürgermeister MarkusAckermann dazu in der Stadtratsitzung am Dienstagabend ausführte, hat das Gremium bereits am 5. April des vergangenen Jahres die Bestrebungen zur Wiedereinführung von Altkennzeichen begrüßt. Kurz danach haben die Bürgermeister und Verwaltungsvertreter bayerischer Städte in Schrobenhausen den Wunsch vieler Bürger, die ehemaligen Kraftfahrzeug Kennzeichen ihrer Städte wieder einzuführen, beraten. Dabei wurde die „Schrobenhausener Erklärung“ unterzeichnet. Dem vorausgegangen waren repräsentative Untersuchungen der Hochschule Heilbronn.

Die Verkehrsminister der Länder haben bei ihren Fachtagungen im April und Oktober 2011 den Bestrebungen der interessierten Städten Unterstützung zugesagt und das Bundesverkehrsministerium gebeten, eine entsprechende gesetzliche Regelung vorzubereiten.

Im Januar 2012 hat im zuständigen Bund-Länder-Fachausschuss der Bund einen Vorschlag zur Umsetzung der Wiedereinführung der Altkennzeichen vorgelegt. Die erforderliche Änderung der Fahrzeugzulassungsverordnung ist für den 1. Juli 2012 vorgesehen. Anschließend liegt es im Ermessen der Länder, einem Verwaltungsbezirk ein oder mehrere Kennzeichen zuzuweisen.

So wie es aussieht, gibt es bald grünes Licht für das alte „WÜM-Kennzeichen“, freute sich Bürgermeister Markus Ackermann. Er wurde vom Stadtrat beauftragt, diesen Beschluss im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie vorzulegen und die dafür gegebenenfalls notwendigen Anträge zu stellen.

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