MyMz
Anzeige

Bald wird es eng

Bürgermeister Neppl besichtigte den Kindergarten. Der könnte bald zu klein sein.

Maria Lommer, Bürgermeister Florian Neppl und Kindergartenleiterin Stefanie Fenzl (von links) freuen sich über die schönen Gruppenräume und den großen Spielgarten.  Foto: Marianne Schillbach
Maria Lommer, Bürgermeister Florian Neppl und Kindergartenleiterin Stefanie Fenzl (von links) freuen sich über die schönen Gruppenräume und den großen Spielgarten. Foto: Marianne Schillbach

Eschlkam.Im Eschlkamer Kindergarten „Marienheim“ ist es seit dem 18. März still geworden – trotz der Notbetreuungsgruppen, die der Kindergarten wegen der Corona-Maßnahmen eingerichtet hat. Die anwesenden Kinder sind sehr diszipliniert und spielen auch nur wenig, weil ihnen ihre Freunde und Spielkameraden fehlen.

Von all dem machte sich Bürgermeister Florian Neppl vergangene Woche ein Bild, als er in Begleitung der Geschäftsleiterin der Gemeinde, Maria Lommer, dem Kindergarten einen Besuch abstattete. Sein Ältester komme heuer auch in den Kindergarten und der Kleine freue sich schon sehr darauf, sagte Neppl.

Auch die Erzieher freuen sich schon auf die Kinder, sagte Kindergartenleiterin Stefanie Fenzl. „Wir vermissen unsere Kinder. Es ist so still, kein Spielzeug liegt herum.“ Das alles erinnere sie ständig an die Ausnahmesituation, in der wir gerade lebten. Die ersten Wochen hätten sie und ihre Kolleginnen in den Gruppenzimmern alles ausgeräumt, ausgemistet und sauber gemacht. Vom Personal wurden auch Urlaubstage und Überstunden abgebaut.

Per Post wurden den Eltern die neuen Gruppeneinteilungen und die wichtigsten Informationen für das neue Kindergartenjahr und Bastelanleitungen zugeschickt. Auch die Muttertags- und Vatertags-Geschenke für die Kinder wurden ausgefahren. Durch die „systemrelevante Regelung“ sei kein Tag wie der andere gewesen.

Die Kindergartenleiterin führte die Besucher durch die schönen Räume, zeigte ihnen den Garten mit dem großen Sandkasten, Spielgeräten und Fuhrpark. „Wir haben es auf dem Land doch recht gut“, sagten Lommer und Neppl. „Wir haben unsere Gärten und man kann raus.“ Im Eschlkamer Kindergarten werden Kinder ab zweieinhalb bis sechs Jahren aufgenommen.

Die Vorschulkinder werden für die Schule gefördert. Auf die Frage von Bürgermeister Neppl nach der Auslastung konnte Stefanie Fenzl berichten, dass sie Sorge habe, dass der Platz nicht reichen werde. Denn bald kämen noch geburtenstärkere Jahrgänge, als dies derzeit der Fall sei. (kbi)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht