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Projekt

Barrierefrei: Der Ball liegt bei der Bahn

Die Chamer Abgeordneten vermelden Neues in Sachen Ausbau.

Bis Mitte 2022 soll die Vorentwurfsplanung für den barrierefreien Ausbau des Chamer Bahnhofs abgeschlossen sein. Foto: Schiedermeier
Bis Mitte 2022 soll die Vorentwurfsplanung für den barrierefreien Ausbau des Chamer Bahnhofs abgeschlossen sein. Foto: Schiedermeier

Cham.Die Chamer Abgeordneten setzen sich weiter für den barrierefreien Ausbau am Bahnhof Cham ein. MdB Marianne Schieder (SPD) hat auf ihre Anfrage hin eine Antwort des Konzernbevollmächtigten für den Freistaat Bayern, Klaus-Dieter Josel, erhalten. Darin heißt es unter anderem:

„Derzeit laufen bei der DB Station&Service AG die Vorbereitungen zur Ausschreibung der Planung.“ Dies erfolge auf Basis einer schriftlichen Zusage des Freistaates zur Übernahme der Planungskosten. Parallel dazu solle zeitnah ein Planungsvertrag mit dem Freistaat zum Abschluss gebracht werden. Erklärtes Ziel sei, die Vorentwurfsplanung bis Mitte 2022 abzuschließen. Die weitere Terminschiene könne erst nach Vorliegen der Planungsergebnisse konkretisiert werden.

Dazu Schieder: „Ich will sichergehen, dass bei dem wichtigen Projekt keine Zeit verschwendet wird. Die fehlende Barrierefreiheit betrifft nicht nur Rollstuhlfahrer, sondern auch alle Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, mit Rollatoren, mit Kinderwagen oder Gehbehinderung. Ich werde weiter am Ball bleiben.“ „Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs in Cham ist uns als CSU seit Jahren ein wichtiges Anliegen, für das wir uns auf allen politischen Ebenen hartnäckig einsetzen. Gemeinsam mit MdB Karl Holmeier und Landrat Franz Löffler konnte der Grundsatzbeschluss erreicht werden, dass der Freistaat die Planungen bis zur Baurechtserlangung auf freiwilliger Basis zahlt und dafür bis zu eine Million Euro in die Hand nimmt“, so aktuell MdL Dr. Gerhard Hopp zum Sachstand am Bahnhof Cham.

„Hierzu wurden durchgehend zahlreiche Gespräche sowohl vor Ort als auch in den Ministerien geführt, um die Planungen von Landesseite aus voranzutreiben. Auch die neue Verkehrsministerin Kerstin Schreyer wurde bereits unmittelbar nach ihrem Amtsantritt eingebunden“, so der Landtagsabgeordnete. „Ein entscheidender Schritt war, dass das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr im Juli 2019 gegenüber der DB einem vorzeitigem Maßnahmenbeginn zugestimmt hat. Auch eine schriftliche Zusage des Freistaats Bayern zur Übernahme der Planungskosten liegt vor. Dies zahlt sich jetzt aus, denn: Dadurch hatte die DB die Möglichkeit, bereits mit den Vorbereitungen der Ausschreibung der Planungen zu beginnen, auch wenn der Vertragsentwurf der DB zur Übernahme der Kosten durch den Freistaat noch immer nicht vorliegt. Dies hat die Verkehrsministerin Kerstin Schreyer aktuell bestätigt“, unterstreicht Hopp.

„Der Ball liegt bei der Deutschen Bahn, die wir mit Nachdruck auffordern, jetzt endlich den Planungsvertrag zu liefern und die Planungen umzusetzen!“, so Hopp und Holmeier gemeinsam. Nach Abschluss der Vorentwurfsplanung bis Mitte 2022 sei es wichtig, dass der für den barrierefreien Ausbau zuständige Bund so schnell wie möglich die Finanzierung zusagt.

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