mz_logo

Region Cham
Mittwoch, 19. September 2018 26° 1

Einsatz

Bauarbeiter stoßen auf Handgranate

Der Fund aus dem Zweiten Weltkrieg rief am Montag in Waldmünchen die Kampfmittel-Experten aus Nürnberg auf den Plan.

Für die Bevölkerung bestand nach Angaben der Polizei durch die Handgranate keinerlei Gefahr. Foto: Polizei
Für die Bevölkerung bestand nach Angaben der Polizei durch die Handgranate keinerlei Gefahr. Foto: Polizei

Waldmünchen.Bei Sanierungsarbeiten in der Innenstadt ist am Montag eine Splitterhandgranate aus dem 2. Weltkrieg gefunden worden. „Vorbildlicherweise“, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizeistation vom Abend, „alarmierten die Handwerker – ohne sich selbst durch Hantieren zu gefährden – die örtliche Polizei“. Um die Gefährlichkeit und mögliche Tragweite für eine eventuelle Evakuierung besser einschätzen zu können, ließ der Einsatzleiter den Boden rund um die Munition heraussägen.

Dabei stellte sich heraus, dass die Handgranate keinen Zünder eingeschraubt hatte und keine Explosionsgefahr bestand. In enger Abstimmung mit dem Kampf- und Räummitteldienst aus Nürnberg wurde die Munition durch die Waldmünchner Polizei geborgen und danach über den Kampfmitteldienst entsorgt.

Heute soll vorsorglich eine Begehung des Sanierungsgebäudes durch die Experten aus Nürnberg erfolgen. Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit Gefahr.

Die Polizei bedankte sich am Montag bei den Handwerkern für ihr umsichtiges Handeln. Gleichzeitig äußerte sie die Bitte an die Bevölkerung, Munition oder verdächtige Gegenstände direkt über die „110“ zu melden und keinesfalls „selbst Hand anzulegen“. Eine Handgranate aus dem 2. Weltkrieg sei auch heute noch imstande, im Umkreis von 25 Metern und mehr durch ihre Spreng- und Splitterwirkung tödliche Verletzungen zu verursachen.

Weitere Polizeimeldungen aus der Region lesen Sie hier

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht