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Mittwoch, 20. Juni 2018 28° 2

Versammlung

Baugebiete sind entscheidend

Bürgermeister legt beim Heimat- und Fremdenverkehrsverein die Tätigkeiten der Gemeinde offen. Schule bereitet Freude.

Mitglieder aus der Vorstandschaft haben Bürgermeister Thomas Schwarzfischer in ihrer Mitte willkommen geheißen. Foto: rsu
Mitglieder aus der Vorstandschaft haben Bürgermeister Thomas Schwarzfischer in ihrer Mitte willkommen geheißen. Foto: rsu

ZELL.Recht zügig ging die Jahreshauptversammlung des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins Zell im Gasthaus Schwarzfischer über die Bühne Nach dem Grußwort des Bürgermeisters Thomas berichtete dieser als Referent über Aktuelles aus der Gemeinde Zell. Die Vorsitzende Berta Koller hieß ihn und die Mitglieder willkommen, ehe die Schriftführerin Irmgard Prasch den Tätigkeitsbericht vorlegte sowie die anstehenden Termine. Neben Geburtstagen und dem Ferienprogramm erwähnte sie die gelungene Weihnachtsfeier. 23 Mitglieder sind zurzeit registriert, ließ sie wissen.

Sie blendete zurück zur letzten Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen. In Erinnerung rief sie die amtierende Vorstandschaft mit Vorsitzender Berta Koller, 2. Vorsitzende wurde wieder Brigitte Bohmann, Schriftführer Irmgard Prasch, Kassier Rosina Sieber. Beisitzer wurden Thomas Piendl und Willibald Höcherl, Kassenprüfer Maria Schrödl und Gerhard Hecht. Rosina Sieber legte den Kassenbericht offen, bevor der Bürgermeister sich an die Anwesenden wandte. Er berichtete von der sogenannten ILE kürzlich in Wald mit den zehn Gemeinden und dem neuen Vorsitzenden Gerhard Blab. „Wie definiert man Heimat?“, stellte er die Frage in den Raum. Da seien zum einen die Burgruine Lobenstein oder der Schafberger Weiher, alle Orte der Stille. „Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl“, zitierte er die Aussage und verwies auf Sicherheit, Geborgenheit, Erinnerung usw.

1840 Einwohner in der Gemeinde

Fast 33 Quadratkilometer ist die Gemeinde groß, mit 1840 Einwohnern bleibt sie seit Jahren stabil. Der Standort Gemeinde Zell ist bekanntlich gut, die Arbeitsplätze liegen in Regensburg, Roding und bis nach Straubing. Laut Statistik gab es 1917 21 Verstorbene, das Jahr zuvor waren es 18 Verstorbene. Der Bürgermeister freute sich über die 16 Geburten und ist froh über den Grundschulstandort Zell, derzeit mit einer Kombiklasse. In seiner reichen Bebilderung stellte er auch den Rektor Karl Weinbeck der beiden Schulen Wald und Zell vor sowie die Konrektorin Elisabeth Höchbauer. Die Schule Zell werde wieder selbständig bleiben, sagte er mit sichtlicher Freude.

„Wichtig sind auch die Vereine“, betonte er weiter und verwies z. B. auf die Spritzenweihe der FFW in Schillertswiesen, an die Gemeinschaftsaktionen, Arbeitseinsätze bis hin zum Bauernstammtisch. Auch der Fremdenverkehr hätte eine Chance, für manche wäre es eine Nische. Viele Fallbeispiele band er mit ein. Die Gemeinde investiere in den Fuhrpark, den Bauhof und auch in die Straßensanierungen. So wurde in Kiesried die Kreisstraße saniert – bis zum Stoawirt, die Gemeinde war beteiligt am Bürgersteig-Bau.

In Schillertswiesen wurde ein neues Verfahren erprobt, das Dünnschichtverfahren. Im vorigen Jahr wurden noch weitere Straßen saniert, sagte er und zeigte diese auch auf. Nicht vernachlässigt wurden die Spielplätze, wie der neue Spielplatz beim Feuerwehrgerätehaus in Zell. In Beucherling soll noch heuer diesbezüglich etwas für die Kleinen gemacht werden, gab er bekannt. Der Bürgermeister leitete über zur Sanierung Schule, die nun „Naturparkschule“ heißt. Die neue Hackschnitzelheizung laufe sehr gut, die energetische Sanierung stehe noch an. Aufgezeigt hat er auch das Leaderprojekt Burgberg Zell mit Naturbühne und das grüne Klassenzimmer. Zur Burg soll auch ein Kreuzweg führen (mit 15 Stationen mit Findlingen aus der Gemeinde Zell), der Kreuzweg soll demnächst aufgestellt werden. Das Bild, das er zeigte, fand allgemein Bewunderung. Für die Burg selber, die ja dem Landkreis gehört, habe die Zimmerei Kuck aus Krottenthal die Plattform geschaffen, die die nächsten Jahre stehenbleibt. Informationstafeln am Burgberg würden noch angebracht.

16 Bauparzellen in Beucherling

Ganz wichtig zur Entwicklung seien Baugebiete, fuhr der Bürgermeister fort, wie das neue Baugebiet in Beucherling mit 16 Bauparzellen. Vielleicht werde noch heuer mit der Erschließung begonnen. Schwarzfischer verwies noch auf den Tag der offenen Gartentür am 24. Juni in Willetstetten. Er leitete über zum Geh-und Radweg und dessen Verlauf, ein großes Projekt, das bezuschusst wird. 310 000 Euro seien dafür geschätzt. Das Ziel sei ein Lückenschluss. Nachdem das Haus für Kinder aus allen Nähten platzt, sei ein Waldkindergarten vorgesehen, und zwar beim Helfenstein, informierte der Bürgermeister. (rsu)

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