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Jahrestagung

Bayerwaldrallye ist im Fokus

Die 15. Auflage findet vom 31. Juli bis 2. August statt. Der Automobilsportclub zog eine positive Bilanz.
Johann Fischer

AC-Verkehrsreferent Stefan Schmidt bei seinem Vortrag Foto: ksm
AC-Verkehrsreferent Stefan Schmidt bei seinem Vortrag Foto: ksm

Bad Kötzting.Der Automobilsportclub (AC) Bad Kötzting im ADAC hält weiter an seinem bewährten gesellschaftlichen wie sportlichen Jahresprogramm fest. Dafür bürgen Vorsitzender Stefan Dittrich und sein Gespann, das den 1972 ins Leben gerufenen Club auf Vordermann hält. Die 15. ADAC-Bayerwaldrallye Classic findet heuer vom 31. Juli. bis 2. August statt. Der traditionelle Flugplatzslalom in Arnbruck wird am 11. Oktober wieder die Zuschauer in seinem Bann ziehen.

Gut gefüllt war der Tagungsraum im Clublokal Da Piero am Freitagabend, als Dittrich die Jahresversammlung eröffnete und sich über den Besuch des AC-Verkehrsreferenten Stefan Schmidt freute. In seinem Rückblick ließ der Vorsitzende die wichtigsten Ereignisse Revue passieren. Viele Helfer waren vom 2. bis 4. August bei der 14. Bayerwaldrallye Classic mit 70 Teilnehmern im Einsatz. Diese bewertete der Sprecher als einen Erfolg. Federführend zeichneten dafür Albert Nazet und Helmut Huber als Hauptorganisatoren verantwortlich, doch viele der Mitglieder waren auch als Streckenposten auf ihren jeweiligen Plätzen. Die Streckensicherung übernahm der Club wieder bei der Niederbayern- und Drei-Städterallye. Beim 47. Flugplatz-Slalom in Arnbruck am 13. Oktober verzeichnete man 131 Starter. Dittrich bilanzierte, dass man nicht nur gesellschaftliche und motorsportliche Aktivitäten entwickelte, sondern sich dabei auch umweltfreundlich verhielt.

Detailliert war der Kassenbericht von Albert Nazet. Es wurden neue Clubjacken angeschafft, die der Verein mit 3200 Euro bezuschusste und damit den Großteil der Kosten trug. Aber auch für die 14. Bayerwaldrallye hatte man im Vorfeld größere Ausgaben wie für Rallyejournal und Pokale zu verzeichnen. So sei ein kleiner Verlust von 500 Euro entstanden, obwohl Bayerwaldrallye und Flugplatzslalom Geld in die Kasse gespult hätten. Trotzdem verfüge der Club über eine solide finanzielle Grundlage.

AC-Verkehrsreferent Schmidt ging auf Neuerungen im Straßenverkehr ein. Zunächst musste er aufgrund der vorliegenden Zahlen feststellen, dass die Unfallzahlen bei Radfahrern und beim E-Bikefahren ständig steigen. Die Wildunfälle seien auch um 65 Prozent angestiegen. Das führte er auf den milden Winter zurück, weil das Wild dadurch öfters die Straßen kreuze. Das Problem Rettungsgasse habe sich gebessert. Die Tempolimit-Gegner gingen immer mehr zurück.

Nicht mehr der Feinstaub sei jetzt das Problem, sondern die Lärmschutzverordnung. Die Feuerwehren hätten beim Aufschneiden von Autos, besonders bei E-Autos, Probleme. Es wäre von Vorteil, wenn jeder Fahrzeugführer eine Rettungskarte (Aufkleber) unter der Fahrerseite-Sonnenblende anbringen würde. So wissen Rettungskräfte sofort, wo sie bei einem Unfall Hand anlegen können. (ksm)

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