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Engagement

Bei einem Busunfall richtig handeln

Feuerwehrkameraden wurden bei Übung vom Kreisbrandmeister angeleitet.

KBM Heinrich Mühlbauer (links) organisierte und leitete die Übung, an der Führungskräfte der Feuerwehr Drachselsried teilnahmen. Foto: Probst
KBM Heinrich Mühlbauer (links) organisierte und leitete die Übung, an der Führungskräfte der Feuerwehr Drachselsried teilnahmen. Foto: Probst

Drachselsried.Kreisbrandmeister Heinrich Mühlbauer hatte Verantwortliche und Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Drachselsried zu einer Gruppen- und Zugführerschulung eingeladen. Das gestellte Szenario zeigte einen Busfahrer, der nach einer Reifenpanne den Reifen wechseln will und dabei vom Bus überrollt und eingeklemmt wird. Die Aufgabenstellung war, die Situation zu erfassen, sich Zugang zum verschlossenen Bus und einen Überblick über weitere Personen im Bus zu verschaffen und die Rettungsmaßnahme mit Hilfe der vorhandenen Geräte vorzubereiten.

Vor der praktischen Übung gab es eine Lagebesprechung, bei der alle wichtigen Details über den Ist-Zustand durchgesprochen und schriftlich festgehalten wurden. Danach wurde eine Strategie zur Bergung des Verletzten und Sicherung des Fahrzeugs auf dem Übungsgelände Schritt für Schritt entwickelt. Und genauso detailliert wurde schließlich die Übung abgearbeitet und jeder Einsatzschritt im Einzelnen besprochen. Es wurde beraten, welche Hilfsmittel eingesetzt werden sollten und welche Wirkung mit dem jeweiligen Gerät erzielt werden kann. KBM Heinrich Mühlbauer zeigte den Übungsteilnehmern die Besonderheiten eines Busses gegenüber einem Pkw auf, was bei der Bergung im Zusammenhang mit einem Busunfall zu beachten ist, erläuterte technische Details und zeigte Zugänge zum verschlossenen Bus. Besonnen gingen die Feuerwehrkameraden an die gestellte Aufgabe heran.

Zum Einsatz kamen bei der Übung die von Tamara Aschenbrenner gespendeten Hilfsmittel. Beim örtlichen Busunternehmen Zellertal-Reisen bedankte sich Heinrich Mühlbauer für die Bereitstellung des Linienbusses für Übungszwecke. Den Kameraden sprach Mühlbauer seine Anerkennung für die professionelle Abarbeitung der Übung und Dank für die Teilnahme aus. Sein Anliegen an die Kameraden war, das Erlernte als Multiplikatoren an die Kameraden weiterzugeben und bei einem Einsatz anzuwenden.

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