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Bei Kanal und Straßen drängt die Sanierung

Rimbacher Ausschuss informiert sich über Brennpunkte. Auch an Rathaus und Mehrzweckhalle finden sich Schäden.
Von Siegfried Volkner

Der Ausschuss für Infrastruktur nahm mehrere anstehende Brennpunkte in Augenschein.
Der Ausschuss für Infrastruktur nahm mehrere anstehende Brennpunkte in Augenschein. Foto: Siegfried Volkner

Rimbach.Am Donnerstag trafen sich die Mitglieder des Sachausschusses „Infrastruktur“, um mehrere Brennpunkte zu besichtigen, die in absehbarer Zeit in Angriff genommen werden müssen. Es handelt sich dabei vor allem um dringende Straßen- und Kanalsanierungen. Aber auch am Rathaus und der Mehrzweckhalle nagt der Zahn der Zeit und es muss an eine Generalsanierung gedacht werden, waren sich die Ausschussmitglieder einig.

Die Besichtigungsfahrt führte zunächst nach Thenried, wo im Kapellenweg der Straßenverlauf begutachtet wurde. Am Sportplatz Thenried ging es dann um Grundstücksangelegenheiten. Am Auberg wurde die Möglichkeit einer Verbreiterung des Igelweges erörtert. Besonders dringlich, erklärte Bürgermeister Niedermayer, sei eine Kanalsanierung im Bereich der Ausgasse, wo die Schäden offensichtlich seien. Hier werde man vermutlich um eine Erneuerung nicht umhinkommen. Ein weiterer Brennpunkt dürfte die Kollerbachstraße sein, wo eine Sanierung unumgänglich erscheint. Weil aber diese eigentlich die einzige Zufahrtsmöglichkeit für die dahinter liegenden Anwesen ist, dürfte dieses Vorhaben in mehrfacher Hinsicht zum Problem werden. Bauhofleiter Mario Mischok erklärte, in dem sehr schmalen Straßenkörper sei auch die Wasserleitung verlegt, die während einer Baumaßnahme drucklos gelegt werden und eine Notleitung errichtet werden müsste. Dies habe zur Folge, dass die Straße komplett gesperrt werden müsste.

Endstation waren Rathaus und Mehrzweckhalle, wo der Bürgermeister auf Schäden an der Außenverschalung hinwies. In letzter Zeit mehrten sich die Probleme und Reparaturen. Es regnet an mehreren Stellen ein, die Heizung erfordere fast schon regelmäßig Reparaturen, und die Geräte in der Sporthalle sind überaltert und können oder dürfen nicht mehr benutzt werden. Soweit es möglich ist, macht der Bauhof Notreparaturen, aber mittelfristig werde man auch an Rathaus und Mehrzweckhalle um eine umfassende Sanierung nicht herumkommen. Es sei nur zu hoffen, dass es, wie ihm Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder bei ihrem Besuch in Aussicht gestellt habe, wieder Fördermittel für solche Maßnahmen gebe. Es gebe somit in nächster Zeit so manche dringende Maßnahmen zu ergreifen, fasste Bürgermeister Niedermayer zusammen. Er legte den Ausschussmitgliedern ans Herz, sich mit den Themen zu befassen, um Lösungsmöglichkeiten zu finden, die in den Gemeinderat eingebracht werden können. (kvo)

Kollerbachstrasse macht Probleme

  • Alternative:

    Ob für die Zeit der Straßensperrung eine Zufahrt über einen Privatweg geschaffen werden kann, muss abgeklärt werden. (kvo)

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