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Bei Übung brannte der Bauhof

Die Wehren des KBM-Bereiches übten gemeinsam die Brandbekämpfung und die Rettung von Perseonen mit Atemschutz.

  • Auch die Drehleiter kam bei der Großübung zum Einsatz, um den angenommenen Brand zu bekämpfen. Fotos: kvo
  • Hier wird Wasser gefördert.

Rimbach.Großeinsatz für einen Teil der Feuerwehren aus dem KBM-Bereich Bad Kötzting war am Mittwoch, als Kreisbrandmeister Heinz Schötz um 19.45 Uhr den Alarm auslöste und die Wehren nach Madersdorf beorderte, wo der gemeindliche Bauhof als Übungsobjekt „in Flammen stand“. Nach und nach trafen die sieben Wehren aus dem KBM-Bereich, außerdem auch die Feuerwehr aus dem Nachbarbereich – die FF Zenching – an der Brandstelle ein.

Während die zuerst eintreffenden Tanklöschfahrzeuge aus Thenried und Rimbach mit dem mitgeführten Wasser den Schnellangriff ausführten, wurden die nachrückenden Wehren damit beauftragt, Versorgungsleitungen aufzubauen, um Wasser zur Brandstelle zu fördern. So konnten dazu die nächstliegenden Hydranten der gemeindlichen Wasserversorgung und zusätzlich auch Unterflurhydranten aus der Leitung der Fernwasserversorgung, die erst vor zwei Jahren in Richtung Kalkofen gebaut worden war, genutzt werden. Ein großer Vorrat an Löschwasser stand zudem auch im rund 200 Meter entfernten Löschteich zur Verfügung. Auch von dort wurden Versorgungsleitungen aufgebaut, um die am Brandort agierenden Einsatzkräfte mit Wasser zu versorgen.

Gebäude war stark verraucht

Während sich die einen um die Wasserversorgung kümmerten, wurden mehrere weitere Trupps mit schwerem Atemschutz ausgerüstet und in das stark verrauchte Gebäude geschickt, um nach vermissten Personen zu suchen und sie zu retten. Gerade die Suche nach den Vermissten forderte die Feuerwehrleute mit ihren Schutzausrüstungen; einerseits wegen des dichten Rauches, aber auch wegen der sommerlichen Temperaturen. Nachdem die Personenrettung abgeschlossen war und der Qualm mit einem Belüftungsgeräten aus dem Gebäude gedrückt worden war, konzentrierten sich alle auf die Brandbekämpfung.

Nach Beendigung der Übung versammelten sich alle Einsatzkräfte auf dem Bauhofgelände zur Besprechung. Einsatzleiter war der Kommandant der FF Thenried, Johann Kastl, der ausführlich den Brandfall erörterte. Angenommen war ein Brand in der Bauhofhalle mit vermissten Personen. Ziel der Übung war die Versorgung mit Löschwasser und die Suche nach den Vermissten. Aus den Hydranten und dem Löschteich stehe zwar genügend Wasser zur Verfügung, doch wurde festgestellt, dass der Druck in den Hydranten höher sein sollte. Der Löschteich biete einen großen Wasservorrat, sollte aber zugänglicher sein, worauf von der FF Voggendorf verwiesen wurde, die dort ansaugen musste. Dazu konnte der Einsatzleiter mitteilen, dass der Bauhof bereits angewiesen wurde, den Löschteich auf Vordermann zu bringen.

Kann der Druck erhöht werden?

KBM Heinz Schötz zeigte sich über den Verlauf der Übung zufrieden und hob dabei hervor, dass die klare Einteilung von Abschnittsleitern und Zuteilung der Aufgaben von großem Vorteil seien. Bürgermeister Ludwig Fischer entbot allen beteiligten Einsatzkräften seine Grüße und vertrat die Meinung, dass das gemeinsame Üben eine wesentliche Grundlage für die erfolgreiche Zusammenarbeit im Ernstfall darstelle. Er zeigte sich überzeugt, dass die Löschwasserversorgung für den Ortsteil gesichert sei. Ob der Druck in den Hydranten noch erhöht werden könne, soll geprüft werden, so der Bürgermeister. (kvo)

KBM-Bereich: Mehrere Feuerwehren übten gemeinsam sowohl die Brandbekämpfung als auch die Rettung von Personen aus brennenden Gebäuden – und natürlich ging es auch um das Zusammenspiel der Wehren, die oft nur in ihren eigenen Gemeinden tätig sind.

Nachbarn: Außerdem wurde auch die FF Zenching mit eingebunden, die gar nicht zum KBM-Bereich Bad Kötzting gehört.

Übungs-Zweck

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