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Fasching

Beim Ball der Vereine ging es rund

Jung und Alt verstanden es in Marienstein wieder, miteinander zu feiern und einen fröhlichen Abend zu verbringen.

  • Der Vereinsball war wieder von zahlreichen originellen Masken geprägt. Fotos: ref
  • Auch Punks hatten sich nach Marienstein verirrt.
  • Fleißig wurde auch das Tanzbein geschwungen.

Marienstein. Mit einem hervorragenden Besuch und bester Stimmung ging am Samstagabend im Eder-Saal der Mariensteiner Vereinsball, diesmal ausgerichtet vom Krieger- und Kameradschaftsverein, über die Bühne. Jung und Alt verstanden es wieder miteinander zu feiern und einen fröhlichen Abend zu verbringen. Besonders freuten sich die Mariensteiner wieder über das Kommen einer starken Abordnung der KLJB aus Trasching.

Nach der Begrüßung durch KuKV-Vorsitzenden Rudi Schmidbauer übernahm das Duo „Piccobello“ das Zepter und sorgte mit bester Musik für Unterhaltung und Tanzrhythmen. Jedenfalls herrschte auf dem Tanzparkett ständig drangvolle Enge. Es wurde kräftig getanzt, gesungen, geschunkelt und gelacht, die Stimmungswogen schlugen hoch. Einen großen Anteil daran hatten sicher die phantasievollen Masken und Faschingskostüme der Besucher.

„Das Altenheim der Zukunft“

Mit Spannung erwartet wurde wieder die Einlage der Mariensteiner Landjugend. Mit ihrem Sketch „Das Altenheim der Zukunft“, brachten vier Jugendliche, die Bewohner eines Seniorenheims mimten und von zwei resoluten Krankenschwestern betreut wurden und schließlich mit riesigen Windeln versehen ins Bett geschickt wurden, den Eder-Saal zum Brüllen.

Anschließend war es dann wieder so weit: Um die schönsten Masken zu ermitteln, ließ die Jury, bestehend aus FFW-Vorsitzenden Markus Pongratz, Kommandant Franz-Josef Denk, dem ehemaligen KLJB-Vorsitzenden Benedikt Denk und KuKV-Vorsitzenden Rudi Schmidbauer, das Narrenvolk seine Runden durch den Saal drehen. Und was sich da alles beim Mariensteiner Vereinsball tummelte.

Mehrere Indianersquaws hatten keine Kosten und Mühen gescheute, den weiten Weg aus Übersee auf sich zu nehmen. Ein Ehepaar war gar aus Schottland angereist, begleitet von Robin Hood und seinen Gefährten. Hübsche Hawaiimädchen fehlten ebenso wenig wie eine ganze Gruppe Spanier in ihren schmucken Flamenco-Kleidern. Zu sehen war auch ein wandelndes Bierfass, mehrere hübsche Krankenschwestern, einige Punks sowie zwei als vollbusige Schönheiten verkleidete Burschen.

Spaniergruppe holte den 1. Preis

Letztendlich entschied sich die Jury, der Spaniergruppe den ersten Preis, den Punks den zweiten sowie dem schottischen Ehepaar den dritten Preis, jeweils in Form einer Flasche prickelnder Flüssigkeit zuzusprechen. Aber auch alle anderen Maskierten gingen nicht leer aus und wurden mit alkoholischen Preisen belohnt.

Ab sofort war dann auch die Bar eröffnet, in der Mitglieder der Landjugend für die Bedienung ihrer Gäste sorgten. Je mehr die Mitternacht heranrückte, umso mehr heizte Duo „Piccobello“ mit Top-Stimmungsschlagern ein.

Ehe sich die letzten Sitzenbleiber nach Hause verabschiedeten galt schließlich noch den Wirtsleuten Eder Dank, die mit ihrem Team die zahlreichen Gäste bestens versorgten. (ref)

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