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Sport

Bereit für das „größte Winterabenteuer“

16 Schumanisten beteiligen sich als Erste einer deutschen Schule an der Burgenland Extrem Tour um den Neusiedler See.
Von Claudia Peinelt

16 Schüler des Robert-Schuman-Gymnasiums bereiten sich zusammen mit Florian Fundeis (r.) und Tobias Terne (l.) auf 24 Stunden Burgenland Extrem vor.  Foto: Claudia Peinelt
16 Schüler des Robert-Schuman-Gymnasiums bereiten sich zusammen mit Florian Fundeis (r.) und Tobias Terne (l.) auf 24 Stunden Burgenland Extrem vor. Foto: Claudia Peinelt

Cham.16 Jugendliche, 120 Kilometer, 24 Stunden, Europas größtes Winterabenteuer – und das mit Schülern des Robert-Schuman-Gymnasiums (RSG) Cham. „School of Walk“ bewegt sich zum ersten Mal mit Teilnehmern einer deutschen Schule. Am Mittwochvormittag haben der Elternbeiratsvorsitzende Florian Fundeis und Studienrat Tobias Terne das Projekt vorgestellt.

Etwas aufgedreht waren die 16 Jugendlichen schon, für die es am Donnerstag, 23. Januar, losgeht zum Neusiedler See. Zwischen fünf und sieben Stunden werden sie am darauffolgenden Tag bei der Burgenland Extrem Tour unterwegs sein. Insgesamt werden 6700 Jugendliche bei 24 Stunden Burgenland Extrem 2020 starten.

Es stellt sich jetzt die Frage, warum Schulen an solchen Aktionen teilnehmen. „Schulen sind längst nicht mehr nur Orte der Wissensvermittlung, sondern auch Sozial- und Lebensräume, in denen Gesundheitsförderung eine zunehmend wichtige Rolle spielt“, erklärt Florian Fundeis. „Und wenn Kinder und Jugendliche dabei auch noch viel draußen sind, ist das nicht nur gesund, sondern auch die beste Schule fürs Lebens. Und um genau das geht es bei ‚School of Walk‘.“

Am 24. Januar werden mehr als 2500 Schüler aus ganz Österreich, Ungarn – und zum ersten Mal aus Deutschland – im Zuge der legendären 24 Stunden Burgenland Extrem Tour in Neusiedl am See an den Start gehen und bis nach Oggau am See nonstop wandern.

Die Mädchen und Buben, die sich in der Mensa des RSG versammelt haben, sind voller Elan. Finn zum Beispiel findet es einfach super, in der Natur zu sein und er meint, die Aktion sei eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag. Auch Rafael, Paul, Leandro und Sandro sind davon begeistert. Paula ist eines von insgesamt elf Mädels, die daran freiwillig teilnehmen.

Alle sind sich einig, dass die Freundschaften dadurch auch noch intensiviert werden und sie hoffen, dass sie die Extremtour auch alle zusammen schaffen werden. 120 Kilometer im Winter zu gehen oder zu laufen, bedeutet eine lange und weite Reise, eine Reise, die man gemeinsam antritt, aber doch alleine gehen muss. Bei dieser Reise wird die Gymnasiasten auch Triathlet Sebastian Neef begleiten.

Die Veranstalter von „Made in Burgenland“ sind das Trio Michael Oberhauser, Tobias Monte und Josef Burkhardt. Sie schreiben in einer Pressemitteilung, es freue sie extrem, dass ihr Tun eine positive Wirkung auf die gesamte Region hat, im ökonomischen und auch ökologischen Sinne. „Wir gehen seit Jahren nicht nur einen extremen, sondern auch einen extrem nachhaltigen Weg. In all unserem Tun ist der ‚Grüne Gedanke‘ für die Bewohner der Region sichtbar und für alle Teilnehmer erlebbar.“

So eine Extremtour ist auch mit Geld verbunden. Und dass die Schüler des RSG daran teilnehmen können, dafür haben einige Sponsoren gesorgt.

Burgenland Extrem

  • Sponsoren:

    Gesponsert wird die Aktion von Praxis für Physiotherapie Fundeis, BNI Ostbayern, Elternbeirat, Förderverein – Gruber, Spoosty, Fit for Street, Kieferorthopädie Maier, Business Voices.

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