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Organisation

Bereit für’s Kötztinger Pfingstvolksfest

Am 19. Mai startet das große Fest. Von Festküche bis Fahrgeschäften, Weißbierhütte und Bierpreis gibt es viel Neues.
Von Stefan Weber

Rund um Festwiese und Zelt tut sich auch in diesem Jahr einiges – die wichtigsten Änderungen stellten Festwirt Matthias Strauß und Pfingstreferent Sepp Barth am Mittwoch vor. Fotos: Archiv wf (2)/kbi (1)/Stadt (1)
Rund um Festwiese und Zelt tut sich auch in diesem Jahr einiges – die wichtigsten Änderungen stellten Festwirt Matthias Strauß und Pfingstreferent Sepp Barth am Mittwoch vor. Fotos: Archiv wf (2)/kbi (1)/Stadt (1)

Bad Kötzting.Nicht mehr lange, und das Bad Kötztinger Pfingstvolksfest startet wieder – dieses Jahr zum vierten Mal mit Festwirt Matthias Strauß von der Dimpfl-Brauerei aus Furth im Wald als Festwirt. Das bedeutet aber nicht, dass alles immer einfach nur beim Alten bleibt, wie er zusammen mit Pfingstreferent Sepp Barth und Bürgermeister Markus Hofmann beim Pressegespräch am Mittwoch erklärte.

Sepp Barth, Markus Hofmann, Matthias Strauß und Ludwig Weber (v.l.)
Sepp Barth, Markus Hofmann, Matthias Strauß und Ludwig Weber (v.l.)

Das fängt schon im Festzelt selbst an. Natürlich sei das, wie auch in den vergangenen beiden Jahren, klimatisierbar, auch die Größe bleibt unverändert. Allerdings wird es, nachdem sich durchsichtige Zeltwände vergangenes Jahr zum Biergarten hin bewährt haben, die in diesem Jahr auch an der vom Eingang aus gesehenen linken Giebelseite geben, um den Raum insgesamt luftiger zu gestalten.

Küche: Erstmals dabei ist Andreas Schreindorfer. Festwirt Matthias Strauß hat ihn nicht nur wegen seines Könnens, sondern auch wegen seiner Regionalität gewählt. Foto: kbi
Küche: Erstmals dabei ist Andreas Schreindorfer. Festwirt Matthias Strauß hat ihn nicht nur wegen seines Könnens, sondern auch wegen seiner Regionalität gewählt. Foto: kbi

Nach nur einem Jahr endet 2018 auch die Zusammenarbeit mit der Festküche Söllner Kratzeisen aus Niederbayern. „Wir waren sehr zufrieden damit“, erklärt der Festwirt, „aber die Wege waren dann schon sehr lang.“ Seit gut zwei Jahren habe er schon beobachtet, was Andreas Schreindorfer mit seinem ASD-Catering so macht. Die Arbeit habe ihn so überzeugt, erklärt Strauß, dass er in diesem Jahr auf die Regionalität des Koches aus Warzenried setze. Das Speisenangebot wird leicht abgeändert, die Preise bewegen sich auf Vorjahres-Niveau.

Die Maß kostet 7,40 Euro

Neu ist in diesem Jahr übrigens auch der Preis für die Maß Bier, sie wird 7,40statt bisher 7,20 Euro kosten. „Das ist im Vergleich immer noch sehr günstig“, sagt Bürgermeister Markus Hofmann. Auf anderen Volksfesten des Landkreises würden zwischen 7,60und 7,90 Euro verlangt. Mit 36 Bedienungen, einem Zelt „auf höchstem Niveau“ und weiterem Party-Angeboten rund um das Zelt sei dafür aber auch einiges geboten, betont der Festwirt.

So gibt es die seit Jahren bewährte Cocktailbar unter der Leitung von Philipp Lang und Michael Irlbeck wieder. Neu ist in diesem Jahr, dass sie nicht mehr die Betreiber der Erdinger Urweiße-Hütt’n sein werden. Darauf hätten sich Festwirt als Vermieter und die beiden Gastronomen geeinigt, wie Strauß erklärt.

Wir freuen uns schon auf das große Heimatfest der Bad Kötztinger und wollen es mit ihnen feiern.“

Matthias Strauss, Festwirt

Dafür ist in diesem Jahr Ludwig Weber aus Eschlkam neu mit im Boot. Er stellt seine mobile Almhütte D’Olm erstmals in Bad Kötzting auf. Erfahrung hat er bereits, schließlich war er mit der im vergangenen Jahr bereits auf dem Chamer Volksfest und dem Further Drachenstich vertreten. Gleich bleibt, dass er wieder Erdinger Weißbier ausschenkt. Geöffnet wird die Hütte an den Wochentagen ab 14 Uhr.Am Pfingstmontag und am zweiten Festsonntag (Gstanzlsingen) beginnt der Betrieb bereits um 10 Uhr. Geöffnet wird täglich bis 1 Uhr sein. Bis 21 Uhr werden junge Bands spielen, ab 21.30 Uhr soll jeweils ein DJ auflegen.

60 Pferde beim Einzug

Ein Weißbier-Karussell wird es auch wieder geben, wie Matthias Strauß erklärt, das habe sich bewährt. Aber auch bei den Fahrgeschäften verändert sich dieses Jahr einiges, wie Sepp Barth erklärt (siehe Info). Das setzt natürlich immer voraus, dass auch die Infrastruktur auf dem Festplatz auf dem Stand der Technik ist. Dieses Jahr wurde darum in die Stromleitungen investiert. Mit 60 Pferde und sechs Spielmannszügen könne der Einzug des Festwirtes dieses Jahr am Samstag vor Pfingsten aufwarten, erklärt Barth noch.

Fahrgeschäfte: Es gibt kein Ponyreiten mehr – dafür dieses Jahr eine Geisterbahn, wieder ein Riesenrad und eine XXL-Schaukel mit 45Metern Höhe und 120km/h. Foto: Zinnecker
Fahrgeschäfte: Es gibt kein Ponyreiten mehr – dafür dieses Jahr eine Geisterbahn, wieder ein Riesenrad und eine XXL-Schaukel mit 45Metern Höhe und 120km/h. Foto: Zinnecker

Neu dabei sind die Fanfarenbläser aus Viechtach. Musikalisch werden nach 20 Jahren die Chamer Biertormusikanten etwas kürzertreten, erzählt er weiter. Das bedeutet, dass beim Fackelzug dieses Jahr die Blaskapelle Weißenregen gemeinsam mit dem Spielmannszug der Feuerwehr spielen wird. Am Pfingstmontag spielen die Biertormusikanten bis zum Ende des Festaktes auf dem Platz vor St. Veit, für die Bewirtung beim Pfingstbräutigam am Montag wurde die Stadtkapelle aus Viechtach neu in die Pflicht genommen, am Dienstag die Weiß-Blau-Königstreuen.

Musik: Weiß-Blau-Königstreue, Troglauer, Isartaler Hexen (letztmals vor der Auflösung) oder Menzl: Vieles bleibt gleich, neue sind Rockaholixs am 26. und die Rottaler am 27. Mai.
Musik: Weiß-Blau-Königstreue, Troglauer, Isartaler Hexen (letztmals vor der Auflösung) oder Menzl: Vieles bleibt gleich, neue sind Rockaholixs am 26. und die Rottaler am 27. Mai.

Auch wenn Gerhard Ludwig Kardinal Müller dieses Jahr nicht am Pfingstritt teilnimmt, wird die geistliche Abordnung an der Spitze nicht geringer ausfallen, so Barth abschließend. Neben den ehemaligen Offiziatoren Eldivar Pereira Coelho und Markus Ertl werden auch Kaplan Thomas Meier aus Furth im Wald und der ehemalige Pfarrpraktikant Christian Blank und sechs Ministranten hoch zu Ross an der Prozession teilnehmen und Kaplan Florian Rein mit Monstranz und Tugendkränzchen folgen.

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