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Region Cham
Montag, 23. April 2018 21° 8

Advent

Bergwacht hat neue Anwärter

Bei der Weihnachtsfeier wurden Helmut Hofmann und Sebastian Scheuer ausgezeichnet.

  • Die neuen Anwärter der Further Bergwacht mit dem Notfallmediziner-Set für den Bergwacht-Rucksack Fotos: fcs
  • Bergsteiger für Helmut Hofmann
  • Ehrung für Sebastian Scheuer

Furth im Wald.Zur Weihnachts- und Jahresabschlussfeier hat die Bergwacht am Samstag in die Voithenberger Schützenhalle eingeladen. Die Weihnachtsandacht in der Voithenberger Kapelle zelebrierte Kaplan Daniel Schmidt, für die musikalische Gestaltung sorgte ein Gesangsduo unter Leitung des Lamer Bergwachtkameraden Franz Mühlbauer.

Im Rahmen des Jahresrückblicks erinnerte Bereitschaftsleiter Dominik Schönberger an ein arbeits- und ereignisreiches Jahr. So leistete die Bergwacht an 64 Skitagen in Althütte und 20 Skitagen am Voithenberg und während des gesamten Winters in den Langlaufloipen Winterdienst.

Eine neue Führung

2017 war aber auch das Jahr der Neuwahlen – mit Georg Hofstetter und Andrea Winklmüller gibt es zwei neue stellvertretende Bereitschaftsleiter. Auch überregional haben zahlreiche Further Verantwortung übernommen. Prof. Matthias Jacob ist nun für das Ressort Notfallmedizin auf Bayernebene verantwortlich. Christian Seidl, Andreas Gerber, Josef Hofstetter und Georg Hofstetter üben auf Ebene der Bergwacht Region Bayernland wichtige Funktionen aus. Damit sind die Further Bergwachtler bestens vernetzt.

Ein völlig neues Aufgabengebiet hat die Bergwacht Furth mit der Übernahme des LKLD-Fahrzeugs aus Deggendorf hinzugewonnen. Dieses Fahrzeug dient der Unterstützung der Einsatzkräfte bei Großeinsätzen und Vermisstensuchen und hat auch die in mittlerweile zahlreichen Einsätzen bewährte Bergwacht-Drohne an Bord. Darüber hinaus wurde das Fahrzeug von den Further Einsatzkräften umgebaut, auf den neuesten technischen Stand gebracht und auf die aktuellen Einsatzanforderungen zugeschnitten. Ein Höhepunkt war auch das im Rahmen der Further Messe abgehaltene „Drohnen-Symposium“, bei dem zahlreiche Einsatzkräfte von BRK, Feuerwehr, Polizei und Bergwacht ihre Erfahrungen austauschten. Die zahlreichen Aktivitäten der Further Bergwacht werden erst durch die Unterstützung einer großen Anzahl an Förderern ermöglicht. Nur so können die technische Ausrüstung aktuell und die Stützpunkte in gutem Zustand gehalten werden. Besonders hob Schönberger eine Spende des langjährigen Förderers Siegfried Ecker in Höhe von 1000 Euro hervor.

Großes Engagement

Als Vertreter des BRK-Kreisverbandes Cham würdigte Stefan Raab das hohe Engagement der ehrenamtlichen Amtsträger. Deren oft zeitintensive Arbeit sei unverzichtbar für die Gesellschaft. Als Anerkennung für die hervorragende Jugendarbeit hatte er eine Spende mitgebracht. Der zweite Bürgermeister der Stadt Waldmünchen, Martin Frank, hob die Verbundenheit der Further Bergwacht zu den auf Waldmünchener Territorium liegenden Einsatzschwerpunkten Gibacht, Althütte und Unterhütte hervor und erinnerte an die gesellschaftliche Relevanz der Bergwacht.

Zwei Bergwachtkameraden wurden geehrt. Helmut Hofmann wurde für 40 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet. In dieser Zeit war er unter anderem als langjähriger Hüttenwart auf der Roberthütte unverzichtbar. Das staatliche Ehrenzeichen für 40 Dienstjahre erhielt Sebastian Scheuer. Er war über viele Jahre als EH- und SAN-Ausbilder sowie als Hüttenwart tätig. Darüber hinaus unterstützt er mit seinem Fachwissen im Bereich Funk und jüngst bei der Einführung des neuen Digitalfunks. (fcs)

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