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Bezirkskaminkehrer

Besen übergeben

Den Kehrbesen für den Kehrbezirk Tiefenbach übergab Martin Plötz an seinen Nachfolger Christian Müller. Auf dem Bild sind auch Bürgermeister Ludwig Prögler und Plötz’ Ehefrau Annemarie zu sehen.  Foto: Scherr
Den Kehrbesen für den Kehrbezirk Tiefenbach übergab Martin Plötz an seinen Nachfolger Christian Müller. Auf dem Bild sind auch Bürgermeister Ludwig Prögler und Plötz’ Ehefrau Annemarie zu sehen. Foto: Scherr

Tiefenbach.Zwei schwarze Gesellen trafen sich vor kurzem im Rathaus in Tiefenbach. Doch sie hatten nichts Böses im Sinn, denn die schwarze Kluft, die sie trugen, war die Berufskleidung der Kaminkehrer. Zur offiziellen Übergabe des Kaminkehrbezirks trafen sich Martin Plötz als bisheriger Kaminkehrermeister und sein Nachfolger Christian Müller aus Georgenberg in der Gemeinde Waldkirch.

Bürgermeister Ludwig Prögler begrüßte die beiden „Kintlkiehrer“ und Ehefrau Annemarie Plötz. Prögler meinte, dass er heute mit einem lachenden und einem weinenden Auge diesem Termin entgegensah. Zum einen höre eine absolut zuverlässiger und beliebter Bezirkskaminkehrer auf, aber auf der anderen Seite gönnt Prögler seinem Gemeinderatskollegen den verdienten Ruhestand und freue sich auf die Zusammenarbeit mit Nachfolger Müller.

Diesem wünschte das Gemeindeoberhaupt alles Gute bei der zukünftigen Arbeit im neuen Kehrbezirk und versicherte, dass die Rathaustüre für ihn immer offenstehe.

Martin Plötz ließ seine Zeit als Bezirkskaminkehrer kurz Revue passieren und stellte fest, dass er und seine Frau Annemarie sich vom ersten Tag an in der Gemeinde Tiefenbach wohlfühlten. Während der langjährigen Tätigkeit sind viele echte Freundschaften entstanden, die er jetzt noch intensiver pflegen kann.

Vielen Dank möchte er explizit seiner Ehefrau und rechten Hand sagen und dank übermittelt er ebenso an die beteiligten Gemeinden Tiefenbach, Treffelstein, Schönthal, Rötz, Winklarn und Schönsee.

Als Nachfolger freut sich Christian Müller auf seine neue Aufgabe und er versicherte, dass die beiden bisherigen Mitarbeiter weiter beschäftigt werden und alle Kunden wie bisher bestens betreut werden. Er habe bereits vielfache Erfahrungen in Schwarzenfeld, Amberg und Weiden sammeln können und legte 2012 die Meisterprüfung ab.

2014 absolvierte er die Fortbildung zum Energieberater und bringt somit alle Voraussetzungen für die Leitung eines Kehrbezirks mit. Er sei verheiratet und zur Familie gehören drei Mädchen. Beruflichen Ausgleich findet er in der Musik, denn seit über 20 Jahren spielt er im Duo „Die zwoa Schneidigen“ mit. Für alle Fragen rund um Kamin, Heizung und Energie stehe er gerne zu Verfügung und nach und nach werde er ja bei allen Bürgern persönlich vorstellig und ihnen vermutlich auch „aufs Dach steigen“.

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