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Besondere Messfeier mit Kaplan Schmid

Am vergangenen Montag, dem Festtag des heiligen Florian, einem der beiden Further Stadtpatrone, war sie in diesen Corona-Zeiten wieder möglich: die Feier der heiligen Messe zusammen mit den Gläubigen.
Johann Dendorfer

Mit Mundschutz und Einmalhandschuhen bereitete Kaplan Schmid die Kommunion für die Gläubigen vor.  Foto: Johann Dendorfer
Mit Mundschutz und Einmalhandschuhen bereitete Kaplan Schmid die Kommunion für die Gläubigen vor. Foto: Johann Dendorfer

Furth im Wald.Knapp 30 angemeldete Personen waren zu der ersten Messfeier in die Further Stadtpfarrkirche Mariä-Himmelfahrt gekommen. Kaplan Daniel Schmid freute sich, mit ihnen den abendlichen Gottesdienst zu feiern. Bewegt gestand er, dass er sich fühle, als wäre es seine erste Messe: „Endlich wieder mit der Gemeinde feiern. Und endlich dürfen die Further Christen wieder in ihrer Heimatkirche Gottesdienst feiern.“ Abstand, Desinfektionsmittel, Mund- und Nasen-Schutzmasken sowie Handschuhe seien Schutzmittel, die man jetzt brauche. Schmid: „Wir brauchen Schutz. Unsere Vorfahren haben bereits Heilige zu Schutzpatronen erkoren, wie die Further den heiligen Florian als einen der beiden Stadtpatrone.“

Statt einer Predigt richtete Kaplan Schmid sein Wort direkt an den heiligen Florian, der auf einem besonderen Platz auf dem Hochaltar steht. Wer auf Gott vertraue, der bleibe nicht allein. Das hätten bereits die Vorfahren gespürt. „Heiliger Florian, du bist der Patron der Feuerwehr. Zu deinem Ehrentag wären heute wieder viele Feuerwehrleute gekommen. Doch das ist nicht möglich. Stellvertretend für sie sind aber wir heute Abend hier. Segne alle, die hier leben und arbeiten. Schütze auch die Feuerwehrleute, die Rettungskräfte, Pflegedienstkräfte. Schenke weiterhin jungen Menschen den Mut, sich als Nachwuchskräfte hier einzubringen zum Schutz und Wohle der Menschen. Bewahre deine Stadt Furth im Wald auf deine Fürsprache hin vor allen Gefahren“, so der Geistliche. Ungewohnt war die Austeilung der Kommunion. Mit Mundschutz und Einmalhandschuhen ausgestattet ging Kaplan Schmid durch die Kirche, um den Leib Christi den Gläubigen zu bringen. Zum Abschluss der Messe trat er mit der Monstranz vor das Portal, um von hier aus den Segen der Stadt und den Menschen zu erteilen.

Bereits eine Stunde vor Beginn des Gottesdienstes konnten die Gläubigen das Allerheiligste zur stillen Anbetung in der Kirche verehren und so ihre Sorgen und Anliegen vor den Herrn bringen.

Jeden Tag wird in einer anderen Pfarrei der Diözese das Allerheiligste zur Verehrung ausgesetzt. „Heute“, so Kaplan Daniel Schmid, „war Furth im Wald dran – noch dazu am Festtag des Further Stadtpatrons.“ (fde)

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