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Montag, 21. Mai 2018 21° 1

RETTENBACH

Betreuung geht „uns alle“ an

Was ist, wenn „ich“, etwa bedingt durch einen Unfall oder eine Krankheit, plötzlich nicht mehr für

Franz Kerscher überreichte Josef Meister ein kleines Präsent. Foto: rto

RETTENBACH.„mich“ selbst entscheiden kann? Wer kümmert sich dann um „meine Bankgeschäfte“? Wie werde „ich“ ärztlich versorgt? Wie kann „ich“ verhindern, dass über das Gericht ein Betreuer gestellt wird? – All dies sind „erdrückende Fragen“, weder Freunde noch Angehörige, nicht einmal Ehepartner, haben ohne spezielle Vollmacht das Recht, stellvertretend zu handeln oder zu entscheiden. Fehlt eine solche Vollmacht, bestellt das Betreuungsgericht einen gesetzlichen Betreuer. Das kann ein Angehöriger sein, muss es aber nicht. Josef Meister von der Betreuungsstelle des Landratsamtes referierte bei der Jahresversammlung des VdK-Ortsverbandes über „Vorsorgevollmacht“ und „Betreuung – Themen also, die man nicht vor sich her schieben sollte. Jeder könne, unabhängig vom Alter, in eine derartige Situation kommen. (rto)

Vorsorge

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