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Ferienwoche

Beucherlinger Kinder auf der Spur der Milch

Kinder trotzten dem Regen bei der Ferienwoche in Beucherling. Im Stall bei den Kühen hatten sie den größten Spaß.
Sigismund Fuchs

  • Die Kinder durften den Kühen auch Futter hinlegen. Fotos: Fuchs
  • Kinder beim „Melken“ mit Manfred SenftFoto: Sigismund Fuchs

Wald.Die Kuhmilch ist in Europa die am meisten verzehrte Milchart. Ob sie gesund ist oder ungesund, muss jeder für sich beurteilen. Und was liegt da näher, als sich vor Ort darüber zu informieren. „Woher kommt eigentlich die Milch“? – Das war der Einstieg in die Ferienwoche der DJK Beucherling. Man traf sich zunächst beim Gemeinschaftshaus, wo Manfred Senft alle Eltern und die Kinder begrüßte. Eine Erlebniswanderung zu einem Bauernhof in Angstall schloss sich an.

Grau in Grau zeigte sich der Himmel – es regnete den ganzen Tag lang. Auf dem Weg durch den Wald mussten dann Buchstaben gesammelt werden, die das Lösungswort „Milchkuh“ ergaben. Die Teilnehmer wurden beim Anwesen Stuber bereits von den Inhabern Josef und Daniela erwartet. Die Kinder staunten nicht schlecht über das, was sie in dem großen Stall alles sahen. Der Stall ist circa ein Jahr alt und voll automatisiert, berichtete Josef Stuber. Die Kuh ist ein Herdentier, erzählte er den aufmerksamen Kindern, die meisten Kühe haben ihren Liegeplatz. Zurzeit sind es 185 Stück Vieh, die die Stubers zu versorgen haben.

Der Landwirt erklärte den Besuchern, wieviel Futter und Wasser eine Kuh am Tag benötigt und verwies auf das Futter, das im Gang lag. Die Kinder durften auch den Melkroboter besichtigen. Zum Schluss durften sich alle am Melkgerät üben; viele brachten keinen Tropfen Wasser/Milch aus dem vorgesehenen Euter heraus. Klar, dass alle Gäste mit Getränken und Essen verköstigt wurden. Die gut gekühlte Milch fand reißenden Absatz und mundete allen ganz hervorragend.

Anschließend erfuhren die Mädchen und Buben Wissenswertes über die verschiedenen Milchprodukte sowie die Milchqualität. „Je gesünder die Kühe, desto niedriger ist die Zahl der körpereigenen Zellen in der Milch“, informierte Stuber. Die Milch werde häufig weiterverarbeitet zu vielen leckeren Produkten, die teils süß, teils herzhaft, deftig oder frisch schmecken. Milch sei ein Stück Lebenskraft. Das sage zumindest die Werbung für Kuhmilch. Kuhmilch sei die in Europa am meisten verzehrte Milchart.

Die genau 44 Kinder wissen jetzt, wo die Milch herkommt. Sie konnten sich in dem modernen großen Stall davon überzeugen. Manfred Senft bedankte sich abschließend bei Josef und Daniela Stuber für die besondere Führung und die Informationen. (rsu)

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