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Eschlkam

Bewegender Abschied von Maria Müller

„Wenn wir auf das Sterben von Maria Müller schauen, dann ist es wohl so, wie es ein Wort

Maria Müller †
Maria Müller †

Eschlkam.beschreibt, das man gelegentlich auf Sterbebildern lesen kann: Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt dennoch, dass es plötzlich Nacht ist.“

Die Familie habe das Lebensende von Maria Müller herannahen sehen, doch wenn es soweit ist, trifft es sie dennoch hart, dass das Licht, das ein lieber Mensch verbreitet hat, plötzlich erloschen ist, sagte Pfarrer Engelbert Ries bei der Trauerfeier.

Treffend haben die Angehörigen ihr Empfinden in der Todesanzeige zum Ausdruck gebracht. Vollbracht ist ihr Weg durch Krankheit und Pflegebedürftigkeit, über mehrere Jahre hinweg. Maria Müller erblickte am 12. Januar 1933 in Jägershof das Licht dieser Welt. Sie war das erste Kind des Zimmerers Ludwig Müller und seiner Ehefrau Agnes, zehn Geschwister kamen nach. Mit 14 Jahren verdingte sie sich bereits als Dirn bei Bauern. Am 4. Juni 1957 heiratete sie in Eschlkam den hiesigen Müller und Landwirt Alfons Müller, so konnte sie ihren Geburtsnamen behalten. Über ein halbes Jahrhundert ist Maria Müller mit ihrem Ehemann durch alle Höhen und Tiefen des Lebens gegangen. Dieser ist 2008 im Alter von 73 Jahren gestorben. Alfons und Martina hat Sie das Leben geschenkt, denen sie mit ihrer grundehrlichen und bodenständigen Lebensart ein gutes Vorbild für den Start ins Leben war, denen sie auch den engen Zusammenhalt in der Familie gelehrt hat. Helle Freude hatte sie an ihren drei Enkelkindern: Marc, Sabrina und Lukas, um die sie sich sehr gekümmert hat. Mit der Geburt von Holly im Juli des vergangenen Jahres ist sie noch Uroma geworden. Maria Müller hat zum Lebensunterhalt der Familie durch ihre Arbeit bei der Fa. Wild und bei der Fa. Moreth mit beigetragen. Hat dazu mit ihrem Mann die kleine Landwirtschaft bewirtschaftet, die später verpachtet wurde.

Die Enkelkinder Sabrina und Marc Nachreiner haben folgende Worte für ihre Oma zum Abschied geschrieben, die Pfarrer Engelbert Ries vortrug: „Maria Müller war Ehefrau, Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter und Schwester mit unbeschreiblicher Güte, aus tiefster Seele und von ganzem Herzen. Sie hatte nie Vorurteile gegenüber irgendjemandem. Egal woher man kam, egal wie das Äußere schien, egal welches Alter man hatte: Sie war für jung und alt immer da. Unsere Oma war ein außerordentlich aufgeschlossener und liebevoller Mensch.“

Die kontaktfreudige und leutselige Frau war langjähriges und treues Mitglied der Marianischen Frauenkongregation und des Frauenbunds, bei denen sie gerne an den Veranstaltungen und Ausflügen teilgenommen hat. Seit dem Oktober war sie im Seniorenwohnheim in Habersaign untergebracht, wo sie einen Monat nach Vollendung ihres 85. Lebensjahres verstorben ist. „Es ist vollbracht.“ Oder, wie es im Text der Enkelkinder heißt: „See you in Heaven“ – „wir sehen Dich im Himmel wieder“. (kbi).

Trauer

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