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Auszeichnung

Bezirks-Kulturpreis für Chamer Künstler

Der Rundinger Kabarettist Helmut A. Binser und der Chamer Chor „Lehra und Mehra“ erhalten den Kulturpreis der Oberpfalz.

  • Kulturpreisträger in der Kategorie Kabarett: Helmut A. Binser Foto: MZ-Archiv
  • Kulturpreisträger in der Kategorie Chor (Popularmusik): der Chor „Lehra und mehra“ Foto: Franz Bauer

Cham.Neben Helmut A. Binser und dem Chamer Chor „Lehra und Mehra“ wird auch der aus Regensburg stammende Künstler Jonas Höschl mit dem Kulturpreises des Bezirks im Jahr 2018 ausgezeichnet. Alle drei Preisträger dürfen sich über jeweils 3500 Euro freuen.

Diese Entscheidungen fielen am Mittwoch einstimmig in der Sitzung des Kulturausschusses des Bezirkstags der Oberpfalz in Amberg unter Vorsitz von Bezirkstagspräsident Franz Löffler, der sich über sehr viele und hervorragenden Bewerbungen und Vorschläge in allen Kategorien freute: „Dies spricht für eine reichhaltige und lebendige Kulturszene in der Oberpfalz.“

In der Kategorie „Kabarett/Musikkabarett“ geht der Kulturpreis an den 38-jährigen Martin Schönberger aus Runding, der seit 2009 als Kabarettist unter dem Namen Helmut A. Binser auftritt. Seit 2011 ist er als hauptberuflicher Musikkabarettist in der ganzen Oberpfalz und darüber hinaus sehr erfolgreich unterwegs. Binser schaffe es, mit seinen Texten und Liedern die Leute nicht nur zum Lachen zu bringen, sondern immer wieder auch zum Nachdenken anzuregen, er sei „ein genauer Beobachter unserer Zeit und unserer Gesellschaft, seine Texte sind trotz aller Schärfe nicht verletzend“, so die Begründung. Zu Recht werde er als „Botschafter der Oberpfalz“ bezeichnet.

Der Chamer Chor „Lehra und Mehra“ erhält den Kulturpreis in der Kategorie „Chor (Popularmusik)“. Die Bezirksräte würdigen damit das sehr vielfältige Repertoire der kreativen Gruppe, die mit unterschiedlichen Ideen versucht, sich und den Zuhörern stets Neues zu bieten – ob Mitsingkonzerte oder experimentelle Projekte wie Gesang verbunden mit Lichtinstallationen.

Dabei gelingt es den rund 30 Sängerinnen und Sängern, die Brücke von der klassischen Musik bis hin zur modernen Popmusik zu schlagen. Überzeugt hat der Chor mit ausgewogenem Klang sowie rhythmischer Dynamik und Präsenz. „Man merkt die Freude“, erläuterte Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appl.

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