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Region Cham
Mittwoch, 26. September 2018 16° 1

Eschlkam/Kdyne

Bilder der Jakobustage 2017 gezeigt

Die Premiere der drei Bildervorträge über die „Deutsch-tschechischen Jakobustage 2017“ fand in der

Die tschechischen Jakobspilger erzählten, dass die ersten deutsch-tschechischen Jakobustage ein unvergessliches Erlebnis waren.Foto: kbi
Die tschechischen Jakobspilger erzählten, dass die ersten deutsch-tschechischen Jakobustage ein unvergessliches Erlebnis waren.Foto: kbi

Eschlkam.neuen Bibliothek (früher Papierfarbrik) von Kdyne statt.

Im Juli des letzten Jahres waren erstmals Deutsche und Tschechen gemeinsam auf dem grenzüberschreitenden Jakobsweg in drei Tagen von Klatovy über Loucim, Kdyne und Vseruby nach Eschlkam gepilgert. Dabei kam es zu zahlreichen freundschaftlichen Begegnungen. Der Hauptorganisator dieser Jakobustage 2017, Josef Altmann, hat dieses Ereignis in einem interessanten Bildervortrag und in Erzählungen festgehalten und so die Jakobustage für die Nachwelt dokumentiert. Die Bilder stellten besonders die eindrucksvolle Landschaft dar, richteten das Augenmerk aber auch auf den Bischof von Pilsen, Tomas Holub, der zusammen mit dem Bischof von Regensburg, Rudolf Voderholzer, die Schirmherrschaft dieser Jakobustage übernommen hatte.

Der Bildervortrag von Josef Altmann begann in Klattau am 21. Juli 2017, wo sich zum Start der drei Pilgertage und zum Eröffnungsgottesdienst zur Freude aller auch der Pilsener Bischof Tomas Holub eingefunden hatte. Nach der Weihe des Jakobsteins und dem Segen wanderten die Pilger am ersten Tag von Klatovy über Loucim auf den Berg Korab und dann hinunter nach Kdyne, das war die längste Etappe. Dankenswerterweise hatte Bürgermeister Jan Löffelmann eine Versorgungsstation mit Getränken und Happen aufgebaut. Mit dem Bus ging es dann zurück. Alle waren müde, aber glücklich, es geschafft zu haben.

Der zweite Pilger-Tag führte die Gruppe von Kdyne nach Vseruby, wo Bürgermeister Vaclav Bernard abschließend zum Essen und Trinken sowie zu einem Fest mit Musik und Tanz einlud. Am dritten Tag ging es per Bus nach Vseruby. Dort segnete Bischof Tomas Holub im Beisein von Generalvikar Michael Fuchs, Pfarrer Engelbert Ries sowie der Bürgermeister diesseits und jenseits der Grenze den Jakobsstein bei der St. Michaelskirche. Betend zogen die Pilger zur Besinnungs- und Begegnungsstätte der Seugenhofer Schützen, wo sich die Geistlichkeit nach einer kurzen Andacht im Pilgerbuch verewigte. Dann ging es weiter auf dem Jakobsweg, vorbei an der Brücke mit der Figur des hl. Jakobus. Der Weg führe hinauf zur Eschlkamer Jakobuskirche zu einem überaus feierlichen Pontifikal-Gottesdienst. Es schloss sich ein Fest im Waldschmidt-Biergarten an, das die ersten deutsch-tschechischen Jakobustage abschloss, an denen insgesamt 380 Pilger teilgenommen hatten.

Heuer gibt es eine Neuauflage, informierte Altmann. Der „Deutsch-tschechische Jakobustag“ wird am Sonntag, 1. Juli, von Schülern des Robert-Schuman-Gymnasium Cham mitgestaltet. Der Prager Bischof Tomas Holub hat für diesen Tag seine Teilnahme wieder zugesagt. Die Gymnasiasten werden laut Altmann ihre Abschlussfahrt im September nach Santiago de Compostela unternehmen.

Am 1. Juli wird aber zunächst von Eschlkam nach Vseruby gepilgert, wo dann um 14 Uhr ein Festgottesdienst die Pilgerwanderung in der Neumarker Kirche abschließt. Dazu ist schon heute schon sie Bevölkerung eingeladen.

Der nächste Bildervortrag findet heute, Donnerstag, um 19 Uhr im Rathaus Loucim statt. Ein weiteres Mal wird er am Donnerstag, 28. Mai, um 19.30 Uhr im Waldschmidthaus Eschlkam gezeigt. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. Alle Interessierte sind willkommen. (kbi)

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