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Roding

„Bildung ist wichtiger denn je“

Investitionen Politiker besichtigten die sanierte Grund- und Mittelschule in Roding – und waren beeindruckt von der
Von Thomas Mühlbauer

Schulleiter Günter Kaniber (li.) stellte die Maßnahmen vor.  Foto: Mühlbauer
Schulleiter Günter Kaniber (li.) stellte die Maßnahmen vor. Foto: Mühlbauer

Roding.Der CSU-Ortsverband hat am Freitagnachmittag mit MdL Dr. Gerhard Hopp und Bürgermeister-Kandidaten Rainer Gleixner die sanierte Grund- und Mittelschule Roding besichtigt. Ortsvorsitzender Dr. Michael Jobst freute sich über die große Resonanz. „Es ist ein sehr modernes Haus – hier wurde in die Zukunft investiert“, sagte Jobst. Schulleiter Günter Kaniber, der die Gruppe durch die Räume führte, ließ wissen, dass aktuell 640 Schüler in 31 Klassen unterrichtet werden. Beschäftigt seien 68 Lehrer. „Das ist schon ein kleines Unternehmen“, machte Kaniber deutlich.

Alles, was im Mittelschul-Bereich modern ist, könne in Roding angeboten werden. „Man braucht aber eine gewisse Größe, um das anbieten zu können“, betonte Kaniber. Seit mittlerweile 13 Jahren ist der in Wenzenbach lebende Pädagoge als Rektor in Roding im Einsatz. Dabei wird seit zehn Jahren an der Schule gebaut. Nachdem das Haus stets unter Volllast ist, sei es oft nicht einfach gewesen, sagte der Schulleiter.

Bürgermeister Franz Reichold machte deutlich: „Man kann dem Rektor nur ein Kompliment machen, man ist bei jeder Maßnahme stets auf Verständnis gestoßen.“ Insgesamt wurden in Roding bislang 16,8 Millionen Euro investiert, dabei erhielt man 4,9 Millionen an Fördermittel. MdL Gerhard Hopp fügte an: „Es ist ein sehr gutes Beispiel, bei dem Land und Kommune hervorragend zusammenarbeiten. Roding ist ein Vorbild. Dazu braucht es aber auch Schulleiter, die voll dahinter stehen.“ Die Basis der Bildung werde in der Grundschule gelegt.

Anschließend führte Kaniber die Gäste durch die Räume. Dabei schaute man auch in die neu gestaltete Eingangshalle, ehe es in ein Klassenzimmer einer Ganztagsklasse ging. „Gerade hier nehmen die Differenzierungsräume einen hohen Stellenwert ein“, sagte Kaniber. Unter anderem zeigte er ein Media-Board, das allein 11 000 Euro gekostet hat. In den drei Informatikräumen der Schule hat jedes Kind seinen eigenen PC. Insgesamt gibt es in der Schule rund 200 Computer. „Wir haben extra eine Netzwerkbetreuung, denn ein Lehrer kann das nicht nebenbei mitmachen“, erklärte Kaniber. In der Mensa werden 240 Essen pro Tag ausgegeben.

Zum Abschluss des Rundgangs sagte Rainer Gleixner: „Sie sind mehr Manager als Lehrer. Diese Vielfalt in der Schule ist mehr als beeindruckend. Man kann sagen, dass Sie ein Glücksfall für Roding sind.“

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