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Kirche

„Bleibt online mit Gott“

Weihbischof Dr. Josef Graf spendete 98 jungen Katholiken das Sakrament der Firmung. In seiner Predigt ging es auch um die WM.
Von Franz Bucher

  • Die 98 Gefirmten aus der Pfarreiengemeinschaft Rötz-Heinrichskirchen-Bernried und der Pfarrei Schönthal Foto: Bucher
  • Die Kindergartenkinder empfingen den Firmspender mit einem Lied. Foto: wbx
  • Weihbischof Dr. Josef Graf spendet den Firmlingen das Firmsakrament. Foto: wbx
  • Als kleines Dankeschön überreichten die Firmlinge ein kleines Geschenk. Foto: wbx

Rötz.Mit der Spendung des Firmsakramentes durch Weihbischof Dr. Josef Graf aus Regenburg haben 98 junge Menschen aus der Pfarreiengemeinschaft Rötz-Heinrichskirchen mit Bernried und Schönthal-Hiltersried-Döfering die Gaben des Heiligen Geistes empfangen. Zugleich haben sie auch die Aufgabe übertragen bekommen, als nun vollwertige Christen mit Gott in Verbindung zu bleiben.

Vor dem Hauptportal hatten sich die Kinder der Kindertagesstätte St. Martin versammelt, die den Bischof mit einem Lied begrüßten. Anschließend erteilte er ihnen den Segen. Zusammen mit den Konzelebranten, Stadtpfarrer Alexander Dyadychenko, Pfarrer Alfons Eder und Diakon Alfons Eiber, zog der Weihbischof in die Kirche ein.

Freude über den Besuch

Dyadychenko begrüßte den wichtigen Gast, der aus Regensburg nach Rötz gekommen sei, um das Sakrament der Firmung zu spenden. „Wir freuen uns, dass Sie heute zu uns gekommen sind“, so Dyadychenko.

In seiner Predigt erinnerte der Weihbischof an die derzeit stattfindende Fußballweltmeisterschaft in Russland. Hier wünsche sich jeder begeisternde Spiele, meinte er. „Wenn ich Euch frage“, so der Bischof, „was Euch am meisten begeistert, würdet Ihr in Eurem Alter wohl nicht Mama und Papa nennen, sondern Stars der Unterhaltungsmusik oder aus der Welt des Sports nennen.“

Wenn die jungen Menschen älter würden, würden eher Menschen, die Herausragendes geleistet, schwere Schicksalsschläge ertragen haben oder Engagement für den Mitmenschen gezeigt haben, zu Vorbildern werden. Diesen Menschen wolle man nacheifern und so sein wie diese, sagte der Geistliche. Dieses Nacheifern stoße jedoch an Grenzen.

Jeder Mensch besitze andere Fähigkeiten, betonte der Weihbischof weiter. Fähigkeiten anderer seien nicht übertragbar wie es weltlicher Besitz sei. Aufmerksamkeit, Zuwendung und Liebe könne man schenken oder sich schenken lassen. In der Firmung schenke Jesus etwas von sich selbst, nämlich die Gaben des Heiligen Geistes.

Es geschieht etwas ganz Großes

„Heute geschieht etwas ganz Großes“, so der Weihbischof. „Gott selber nimmt in euch Wohnung“, betonte er. Den Firmlingen wünschte Dr. Josef Graf, dass sie mit Gott verbunden bleiben durch den Heiligen Geist. „Ihr sollt mit Gott online bleiben und diese Begeisterung solle nicht erlöschen“, meinte er. Mit der Spendung des Firmsakramentes werden 98 junge Menschen zu mündigen, vollwertigen Christen. Die Paten forderte er auf, auf dem Glaubensweg hinter den Firmlingen zu stehen.

Ein Kreuz mit Chrisam

Anschließend erneuerten die Firmlinge das Taufversprechen. Dann traten sie einzeln vor, der Weihbischof sprach sie mit ihren Namen an. Er legte ihnen die Hand auf und zeichnete ihnen mit Chrisam ein Kreuz mit den Worten auf die Stirn: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“.

Musikalisch begleitete der Kirchenchor unter der Leitung von Edith Pongratz das Pontifikalamt. Die Firmlinge selbst trugen die Kyrie Rufe und die Fürbitten vor. Am Ende des Gottesdienstes dankten die Firmlinge dem Weihbischof für die Spendung des Sakramentes und überreichten ihm ein Präsent.

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