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Blühende Gemeinde: Lehrpfad wird erstellt

In und rund um Zandt grünt und blüht es weiterhin. Jetzt wurden die Ansaat-Arbeiten für die aktuelle Blühsaison abgeschlossen.

Die Blühflächen wurden jetzt angesät. Foto: kts
Die Blühflächen wurden jetzt angesät. Foto: kts Foto: kts/kts

Zandt.Pünktlich zum Tag der Artenvielfalt am Samstag wurden in der Gemeinde Zandt in der vergangenen Woche die Ansaat-Arbeiten für die Blühsaison 2020 abgeschlossen. Bereits Ende März wurden die dafür vorgesehenen Flächen einer ersten Bodenbearbeitung unterzogen. Der Initiator von „Zandt – die blühende Gemeinde“, Hans Laumer, sowie seine bewährte Mannschaft mit Jagdvorsteher Andreas Brunner, Jagdpächter Alexander Kermer und Laumers Sohn Johannes und Mitarbeitern des Bauhofs unter Bauhofleiter Heinrich Baumgartner waren jetzt abschließend tätig.

Nachdem Johannes Laumer die Flächen mit Schlepper und Fräse vorbereitet hatte, übernahm Alexander Kermer mit seinem Schmalspurschlepper die Vorbereitung der kleineren Flächen. Größere Flächen säte Jagdvorsteher Andreas Brunner mit der Drillmaschine ein, die kleineren säte Hans Laumer von Hand an.

Besonders freut sich Hans Laumer, dass sich in diesem Jahr viele Bürger um Blühflächen bemüht haben. Immer wieder würden Leute aus dem Gemeindebereich und darüber hinaus anrufen, die um Unterstützung bitten, um derartige Flächen zu etablieren. Nachdem im vergangenen Jahr bereits mehr als 80 verschiedene Flächen in der Gemeinde umgesetzt wurden, schätzt Laumer die Anzahl der Flächen in diesem Jahr auf gut über 100. Im Wahlkampf des damaligen Bürgermeisterkandidaten Hans Laumer wurden mehrere hundert Samenpäckchen mit einer speziell für Zandt angefertigten Samenmischung verteilt. „Ich bin schon sehr gespannt, wenn diese Mischungen an allen möglichen Ecken in der Gemeinde zu blühen beginnen“, sogt der nunmehrige Bürgermeister Hans Laumer. Neben den Samenpäckchen und dem von der Gemeinde finanzierten Saatgut hat die Initiative in diesem Jahr Unterstützung von der Gartenbauabteilung im Landratsamt, dem Bayerischen Jagdverband sowie verschiedene Firmen und Privatpersonen. Hans Laumer würde sich über die Zusendung von Fotos der blühenden Flächen freuen. „Ich denke momentan über eine Prämierung der schönsten Blühflächen nach.“ Als Novum betrachtet er, dass alle drei Bürgermeister der Gemeinde Zandt eigene Blühflächen angelegt haben.

Nachdem Alexander Kermer, Heinz Schweiger und Hans Laumer gleichzeitig Jagdpächter des Zandter Jagdreviers sind, wurden darüber hinaus noch zahlreiche Wildäsungsflächen für Hase, Reh, Fasan und Rebhuhn angelegt. Nachdem in Zandt das Thema so große Resonanz erfahren hat und auch überregional in allen Medien darüber berichtet wurde – mittlerweile konnten auch zahlreiche Besuchergruppen in Zandt zu diesem Thema begrüßt werden –, will die Gemeinde Zandt zusammen mit dem Naturpark Oberer Bayerischer Wald das Ganze auch in einem noch zu erstellenden Lehrpfad thematisieren. Die Vorarbeiten dazu laufen bereits. (kts)

Die Blühflächen

  • Mischungen:

    In diesem Jahr wurden 22 verschiedene Saatgutmischungen eingesät – neben der bewährten Veitshöchheimer Bienenweide etwa auch „Lebendiger Feldrand" oder "Lebendiger Waldrand".

  • Landwirte und Imker:

    Zahlreiche Landwirte haben sich das Ganze ebenfalls zum Thema gemacht und auf ihren Betriebsflächen Blühstreifen angelegt. Die Landwirte stellen flächenmäßig den größten Anteil der Blühflächen in der Gemeinde Zandt. Auch mehrere Imker beteiligen sich und begrüßen die vielen Blüten für ihre Bienen.

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